PfadnavigationHomePolitikDeutschlandBremenCDU will U-Ausschuss wegen „Staatsräte-Affäre“ in Regierung BovenschulteVeröffentlicht am 11.11.2025Lesedauer: 2 MinutenBremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) und Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke)Quelle: picture alliance/dpa/Sina Schuldt, picture alliance/Flashpic/Jens Krick; Montage: Infografik WELTGegen Bremens Wirtschaftssenatorin Vogt (Linke) sowie die zurückgetretene Umweltsenatorin Moosdorf (Grüne) laufen Ermittlungen wegen Untreue-Verdachts. Die CDU will einen Untersuchungsausschuss beantragen. Dieser soll auch einen Fall beleuchten, der Bürgermeister Bovenschulte (SPD) direkt betrifft.Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss der Bremischen Bürgerschaft soll die im Rahmen der „Staatsräte-Affäre“ erhobenen Vorwürfe gegen den von Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) geführten rot-grün-roten Senat der Hansestadt unter die Lupe nehmen. Einen entsprechenden Beschluss hat die CDU-Fraktion an diesem Montag in der Bürgerschaft beschlossen. Danach soll das elfköpfige Gremium „die Gründe, gesetzlichen Voraussetzungen, Abläufe und Verantwortlichkeiten bei der Versetzung von Staatsrätinnen und Staatsräten der Senate Bovenschulte in den einstweiligen Ruhestand während der 20. und 21. Wahlperiode der Bremischen Bürgerschaft sowie deren finanzielle Folgen“ untersuchen. Der Entwurf eines entsprechenden Einsetzungsantrags liegt WELT vor.Lesen Sie auchSechs Ruhestands-Fälle sollen untersucht werden, darunter diejenigen, in denen derzeit die Staatsanwaltschaft Bremen wegen des Verdachts der Untreue ermittelt. Dieser richtet sich gegen die bereits zurückgetretene Umweltsenatorin Kathrin Moosdorf (Grüne) sowie Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke). Beiden wird vorgeworfen, ihre ehemaligen Staatsräte mit einer vorgeschobenen Begründung in den Ruhestand versetzt und ihnen so finanzielle Vorteile verschafft zu haben. Die CDU will unter anderem auch die Umstände untersuchen, unter denen Bovenschultes damalige Ehefrau Ulrike Hiller (SPD) in den einstweiligen Ruhestand versetzt wurde. Hiller war bis 2019 als Staatsrätin Bremens Bevollmächtigte beim Bund und schied aus dem Senat aus, nachdem ihr damaliger Ehemann zum Bürgermeister gewählt worden war.Ulrich Exner ist politischer WELT-Korrespondent und berichtet vor allem aus den norddeutschen Bundesländern.
Bremen: CDU will U-Ausschuss wegen „Staatsräte-Affäre“ in Regierung Bovenschulte - WELT
Gegen Bremens Wirtschaftssenatorin Vogt (Linke) sowie die zurückgetretene Umweltsenatorin Moosdorf (Grüne) laufen Ermittlungen wegen Untreue-Verdachts. Die CDU will einen Untersuchungsausschuss beantragen. Dieser soll auch einen Fall beleuchten, der Bürgermeister Bovenschulte (SPD) direkt betrifft.






