PfadnavigationHomeSportFußballBundesligaSieben Niederlagen in SerieFreiburg verschärft St. Paulis Krise, Wagner verliert mit seinen Augsburgern weiterVeröffentlicht am 09.11.2025Lesedauer: 3 MinutenSt. Pauli kämpft 90 Minuten lang, verliert aber auch in FreiburgQuelle: Philipp von Ditfurth/dpaDer FC St. Pauli verliert in Freiburg und kassiert in der Bundesliga die siebte Niederlage in Serie. Wenigstens treffen die Hamburger nach vier Partien wieder einmal das Tor. Für Augsburgs Trainer Sandro Wagner wird nach der Niederlage in Stuttgart die Luft dünner.Der FC St. Pauli schlittert immer tiefer in die sportliche Krise. Das verdiente 1:2 (0:1) beim SC Freiburg war im Liga-Alltag bereits die siebte Niederlage nacheinander - eine längere Pleitenserie hat es für die Hamburger in der Bundesliga nie gegeben.Eine gute Woche nach dem erschreckenden 0:4 gegen Borussia Mönchengladbach mussten die Hamburger die Gegentore von Yuito Suzuki (40. Minute) und Maximilian Eggestein (50.) hinnehmen. Und kassierten so den nächsten Rückschlag. Der Anschlusstreffer von Louis Oppie (69.) war für die Gäste zu wenig. Mit heftigen Sorgen und in der Abstiegsregion der Tabelle geht der FC St. Pauli in die Länderspielpause, Freiburg belegt Rang zehn. Der Sport-Club gewann am Ehrentag für Kapitän und Ex-Nationalspieler Christian Günter nach zuvor fünf sieglosen Liga-Spielen erstmals seit dem 20. September und dem 3:0 in Bremen wieder.Beflügelt vom nächsten Europapokal-Erfolg in Nizza konnten die Breisgauer ins Spiel gehen. Zusätzliche Motivation dürfte gewesen sein, dass Günter mit nun 441 Pflichtspieleinsätzen zum alleinigen SC-Rekordspieler vor Andreas Zeyer aufstieg und vor dem Anpfiff dafür geehrt wurde. Von Sprechchören gefeiert wurde Günter nach einer knappen Stunde ausgewechselt. Den Fans hatte er zuvor reichlich Freigetränke angekündigt. Seine Mannschaft hatte zu dem Zeitpunkt schon die Basis gelegt, ihm den emotionalen Nachmittag zu versüßen.Lesen Sie auchDas Spielgeschehen hatte sich schnell hauptsächlich in die Hälfte der Gäste verlagert. Gegen die kompakt stehenden Hamburger konnten die Südbadener den vielen Ballbesitz aber erst wenige Minuten vor Ende der ersten Halbzeit in Zählbares ummünzen. Nach einer Ecke von Niklas Beste drosch Suzuki den Ball volley in die Maschen. Zum ungewollten Vorlagengeber war Gäste-Torhüter Nikola Vasilj geworden, dessen Faustabwehr beim SC-Offensivspieler landete. Mit ihrem siebten Eckball der Partie waren die Badener erfolgreich.Erstes Tor nach vier Spielen für St. PauliKurz hatte wieder Keeper Vasilj nach vorn zum Freiburger abgewehrt, Eggestein kam aus fünf Metern aber auch freistehend zum Abschluss. Wie beim ersten Tor kam die Hereingabe von Beste.Gut 20 Minuten vor dem Ende wurde es wie aus dem Nichts und mit der ersten Chance von Pauli dennoch wieder spannend. Oppie beendete nach zuvor vier Liga-Spielen ohne einen eigenen Treffer zumindest die Torflaute der Hamburger. Im Schlussspurt verpassten die Gäste nur knapp den Ausgleich.Stuttgart ringt Augsburg niederDer VfB Stuttgart hat dem angeschlagenen FC Augsburg den nächsten Rückschlag verpasst. Dank der Tore von Maximilian Mittelstädt per Foulelfmeter (18. Minute) und einem Doppelpack von Deniz Undav (39., 80.) feierte der DFB-Pokalsieger mit dem hart erkämpften 3:2 (2:2) den fünften Sieg im eigenen Stadion nacheinander und festigte seinen vierten Tabellenplatz. Die Gäste kassierten trotz einer ordentlichen Leistung und zweimaliger Führung durch Fabian Rieder (8.) und Han-Noah Massengo (26.) vor der Länderspielpause ihre vierte Pflichtspielniederlage in Serie und bleiben im Tabellenkeller. Der Druck auf FCA-Coach Sandro Wagner dürfte weiter steigen.dpa/step
Sieben Niederlagen in Serie: Freiburg verschärft St. Paulis Krise, Wagner verliert mit seinen Augsburgern weiter - WELT
Der FC St. Pauli verliert in Freiburg und kassiert in der Bundesliga die siebte Niederlage in Serie. Wenigstens treffen die Hamburger nach vier Partien wieder einmal das Tor. Für Augsburgs Trainer Sandro Wagner wird nach der Niederlage in Stuttgart die Luft dünner.






