PfadnavigationHomeRegionalesHamburgAn Gleise gekettetProtest gegen Waffenlieferungen nach Israel –Aktivisten blockieren Hamburger HafenVeröffentlicht am 08.11.2025Lesedauer: 2 MinutenAktivisten der Gruppe „Ende Gelände“ haben Bahngleise auf der Waltershofer Brücke im Hamburger Hafen besetzt und blockiert.Quelle: Bodo Marks/dpaMit einer Blockadeaktion am Hamburger Hafen protestierten Aktivisten gegen deutsche Waffenexporte – vorwiegend nach Israel. Einige hatten sich an Gleise gekettet, der Verkehr war beeinträchtigt. An der Waltershofer Brücke versammelten sich Unterstützer zu einer Kundgebung.Eine Gruppe von Aktivisten hat am Freitag Gütergleise am Hamburger Hafen und damit auch für Verkehrsbehinderungen an den angrenzenden Hafenbetrieben sowie auf wichtigen Zulieferstrecken für LKW im Hafengebiet gesorgt. Am Mittag beendete die Polizei die Aktion. Vereinzelt hatten sich Aktivisten im Bereich des Altenwerder Damms und der Waltershofer Brücke an die Gleise gekettet, wie ein Sprecher der Hamburger Polizei der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Aktion begann demnach gegen 8.30 Uhr und dauerte über mehrere Stunden an. Auch der Verkehr auf der Köhlbrandbrücke sowie am Burchardkai war beeinträchtigt.Lesen Sie auchMit der Blockade wollten die Aktivisten nach eigenen Angaben die Transportwege stören, über die Logistikunternehmen wie Maersk und die israelische Reederei ZIM Rüstungsgüter nach Israel liefern. Die Organisation „Ende Gelände“, die an der Aktion beteiligt war, sprach von einem gezielten Eingriff in die Lieferketten, um auf die Rolle des Hamburger Hafens bei militärischen Exporten aufmerksam zu machen. Die Aktivisten hatten sich teilweise mit Metallrohren und Betonvorrichtungen an die Gleise fixiert, um ein schnelles Räumen zu erschweren. Die Polizei löste sie letztlich ab.An der Waltershofer Brücke fand parallel eine angemeldete Kundgebung statt. Dort versammelten sich rund 30 Unterstützer der Aktion, darunter nach Aussagen der Demonstranten auch Hafenarbeiter. Laut „Ende Gelände“ sollte die Blockade nicht nur ein Zeichen gegen Waffenexporte setzen, sondern auch die Frage aufwerfen, wie öffentliche Infrastruktur für militärische Zwecke genutzt wird. „Unser Steuergeld soll nicht in Militarisierung und Unterstützung von Völkermorden fließen, sondern in Bildung, Gesundheitsversorgung und Klimagerechtigkeit – ein gutes Leben für alle“, zitierte das Bündnis eine der Aktivistinnen in einer Mitteilung.Nach Angaben der Aktivisten war die Blockade Teil einer bundesweiten Aktionswoche gegen Militarisierung und Krieg. lno/juve
An Gleise gekettet: Protest gegen Waffenlieferungen nach Israel –Aktivisten blockieren Hamburger Hafen - WELT
Mit einer Blockadeaktion am Hamburger Hafen protestierten Aktivisten gegen deutsche Waffenexporte – vorwiegend nach Israel. Einige hatten sich an Gleise gekettet, der Verkehr war beeinträchtigt. An der Waltershofer Brücke versammelten sich Unterstützer zu einer Kundgebung.






