PfadnavigationHomeRegionalesSachsenKaiserliches U-Boot: vom Meeresgrund in MuseenVeröffentlicht am 06.11.2025Lesedauer: 5 MinutenDas Torpedorohr soll künftig in Dresden ausgestellt werden.Quelle: Sina Schuldt/dpaEin Unterwasser-Boot zerfressen vom Meer: Warum die Bergung der U16 so heikel war – und welche Teile des Wracks bald in Dresden und im Harz zu sehen sind.Mehr als 100 Jahre lang lag das U-Boot U16 am Meeresgrund der Nordsee, viele Meter unberührt in der Tiefe. Das Wrack geriet in Vergessenheit - bis es als Gefahr für die Schifffahrt galt und in einer Hauruckaktion geborgen wurde. Experten haben es in seine Einzelteile zerlegt. Einige davon sind nun unter anderem in Museen in Sachsen und Sachsen-Anhalt zu sehen - weit weg vom Meer.Große Teile, darunter der mittlere Rumpfteil mit Turm, werden ab Ostern im Harz präsentiert: im Fahrzeug- und Technikmuseum Benneckenstein am Brocken. Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden möchte in seiner neuen Dauerausstellung Teile des Waffensystems ausstellen. Es erhält unter anderem die beiden vorderen Torpedorohre.Mario Tänzer, Leiter des Museums zu Fuße des Brockens, sagt laut Mitteilung: «Gebaut 1911, gesunken 1919, gehoben 2015. Weltweit einmalig – ein Stück deutsches Kulturerbe. Ab 2026 können Besucher in meinem Museum