PfadnavigationHomeSportLeichtathletik„Das ist keine Entscheidung, die salopp nach der Saison gefallen ist“Veröffentlicht am 03.11.2025Lesedauer: 11 MinutenBeeindruckender Erfolg ein gutes Jahr nach der Geburt ihrer Tochter: Gesa Krause feiert 2024 EM-SilberQuelle: Getty Images/ATPImagesEs war eine turbulente Saison für Hindernisläuferin Gesa Krause: Ein Rippenbruch, ein Sturz bei der WM – und immer hat sie weitergekämpft. Jetzt trainiert die Mutter einer Tochter für ihr Marathon-Debüt Anfang Dezember. Ein Gespräch übers Durchhalten und die neue Herausforderung.Wohl kaum jemand hat das Motto vom Fallen und Aufstehen in diesem Jahr so mit Leben gefüllt wie Leichtathletin Gesa Krause – im wörtlich sowie im übertragenen Sinne. Nachdem die Hessin 2024 nur ein gutes Jahr nach der Geburt ihrer Tochter Luna mit Platz zwei bei den Europameisterschaften über 3000 Meter Hindernis erfolgreich in den Spitzensport zurückgekehrt war – auch wenn das Olympia-Finale danach mit Rang 14 anders lief, als erhofft –, war 2025 ein Auf und Ab.
Bei einem Meeting im Juni in Oslo stolpert sie, prallt gegen ein Hindernis und muss unter Schmerzen aufgeben – Rippenprellung. Kurz danach läuft sie dennoch die WM-Norm. Wenig später aber muss sie erneut ein Rennen aufgeben, und es stellt sich heraus: Die Prellung ist ein Bruch. WELT: Frau Krause, Ihre Saison war sehr aufreibend – jetzt noch das Marathon-Debüt. Sie haben also noch längst nicht genug der Aufregung?






