PfadnavigationHomeNewstickerDPAInfolineWirtschaft (DPA)Pharmabranche wächst: Zollstreit mit Trump kurbelt Export anVeröffentlicht am 27.10.2025Lesedauer: 2 MinutenFür die Pharmaindustrie sind die USA wichtigster Exportmarkt (Archivbild)Quelle: Daniel Reinhardt/dpaMehr Investitionen, Umsatz und Produktion: Die Pharmabranche wächst gegen den wirtschaftlichen Trend. Dabei spielt der Zollstreit mit Trump eine wichtige Rolle. Für 2026 sind die Aussichten trüber.Während die deutsche Wirtschaft in der Krise steckt, erwartet die Pharmaindustrie 2025 deutlich mehr Produktion und Umsatz. Dabei profitiert die Branche allerdings von Sondereffekten im Handelsstreit mit den USA.So erwartet der Verband Forschender Pharmaunternehmen (VFA), dass die Produktion dieses Jahr um 3,2 Prozent zunimmt, während die Herstellung in der deutschen Industrie insgesamt um 1,7 Prozent sinke. Zugleich sollen die Pharma-Investitionen um 2,7 Prozent wachsen und der Umsatz um 3,4 Prozent. In der Folge steige die Beschäftigung in Deutschland leicht.Grund für das Wachstum ist auch der Zollstreit mit US-Präsident Donald Trump, der schon im Frühjahr mit Pharmazöllen drohte. In der Folge brachten Pharmakonzerne noch schnell so viele Medikamente wie möglich über den Atlantik; Produktion und Exporte stiegen sprunghaft.Der Effekt wirke immer noch nach, so der VFA. «Die jüngst hohen Ausfuhren in andere Länder zeigen, dass nun zunächst in die USA umgelenkte Lieferungen in die ursprünglichen Empfängerländer nachgeholt werden.» Daher dürften