PfadnavigationHomeSportFußball8. Bundesliga-SpieltagBayern sucht weiter nach passenden Gegnern, Wolfsburg stoppt beim HSV AbwärtstrendVeröffentlicht am 25.10.2025Lesedauer: 8 MinutenNach langer Überzahl: Spitzenreiter Bayern München hat beim Sorgenkind Borussia Mönchengladbach den nächsten Sieg eingefahren - und damit einen Europarekord eingestellt. Das Heimteam musste schon früh zu zehnt weitermachen.Der FC Bayern tut sich lange schwer, trotz Überzahl. Dann aber ist der Tabellenletzte Gladbach wie gemacht für einen weiteren Münchener Rekord. Der HSV unterlag dagegen beim kriselnden VfL Wolfsburg, weitaus übler aber erwischte es den FC Augsburg.Der FC Bayern München setzt seine imposante Siegesserie fort und stürzt den alten Rivalen aus Mönchengladbach tiefer in die Krise. Der Rekordmeister gewann vier Tage nach der Vertragsverlängerung von Trainer Vincent Kompany im Borussia-Park auch das 13. Pflichtspiel der Saison und bleibt nach dem 3:0 (0:0) souveräner Spitzenreiter. Die seit Saisonbeginn sieglosen Gladbacher hingegen warten nun schon seit 15 Spielen auf ein Erfolgserlebnis und stecken im Tabellenkeller fest. Für Borussias Trainer Eugen Polanski stehen jetzt zwei entscheidende Spiele im DFB-Pokal gegen den Karlsruher SC (Dienstag, 20.45 Uhr) und am nächsten Samstag beim FC St. Pauli an.Vor 54.042 Zuschauern fiel die Entscheidung erst nach einer Stunde. Joshua Kimmich (62. Minute), Raphael Guerreiro (69.) und Lennart Karl (81.) erzielten die Treffer für die Bayern vor der rheinischen Woche mit Spielen beim 1. FC Köln im Pokal und gegen den Vorjahresmeister Bayer Leverkusen in der Bundesliga.Spiel fing später an – der FC Bayern steckte im Stau festDie Partie musste wegen eines Staus bei der Anfahrt der Bayern zum Borussia-Park 15 Minuten später angepfiffen werden. Das hatte keine Auswirkung auf den flotten Start des Meisters. Trainer Kompany, der gerade erst seinen Vertrag bis 2029 verlängert hat, rotierte nach dem 4:0-Erfolg in der Champions League gegen den FC Brügge gleich auf sechs Positionen. Im Tor stand wie angekündigt der Ex-Kölner Jonas Urbig, der im Pokalspiel am kommenden Mittwoch beim 1. FC Köln den gesperrten Manuel Neuer vertreten soll und deshalb bereits Spielpraxis erhielt.Und es dauerte ganze 57 Sekunden, bis der FC Bayern die erste Chance auf den Führungstreffer hatte: Lucas Diaz vergab nach Pass von Nicolas Jackson aus kurzer Distanz das mögliche 1:0. Da hatten die Gastgeber Glück.Gladbachs derzeitiger Trainer Eugen Polanski hatte sein Team auf drei Positionen verändert und konnte auf Franck Honorat zurückgreifen. In der Kreativzentrale startete diesmal Kevin Stöger für Florian Neuhaus. Links erhielt Luca Netz den Vorzug vor Lukas Ullrich. Borussias Chefcoach versprach sich von einer defensiven Fünferreihe mehr Kompaktheit. Dafür rückte der eigentliche Sechser Philipp Sander in die zentrale Deckungsreihe.Lesen Sie auchDie Taktik war allerdings schon in der 19. Minute über den Haufen geworfen, als Castrop wegen eines Foulspiels mit gestrecktem Bein gegen Diaz nach Video-Überprüfung die Rote Karte erhielt. Das bedeutete für Gladbach nicht nur frühe Unterzahl, sondern auch den Verlust eines zuletzt guten Spielers. Dafür rückte Honorat hinten rechts in die Kette - er fehlte dann aber auch offensiv.Die Gladbacher wehrten sich tapfer gegen die drückende Überlegenheit der Gäste, die permanenten Ballbesitz hatten, aber lange Zeit keine Tormöglichkeiten mehr. Borussias Defensive arbeitete sehr konzentriert und Torhüter Moritz Nicolas war in vielen Szenen aufmerksam. Kimmich scheiterte noch knapp mit einem Schuss von der Strafraumgrenze.Der Druck der Bayern wurde immer stärker. Michael Olise vergab gleich zweimal nacheinander, erst gegen Kevin Diks, der auf der Linie rettete, dann gegen Nicolas (50.). Harry Kane jubelte zwar in der 62. Minute, stand bei seinem Treffer aber im Abseits.Besser machte es dann Kimmich kurz darauf. Der Nationalspieler scheiterte erst mit rechts, traf dann mit links zum verdienten 1:0. Kurz darauf erzielte Guerreiro das 2:0. Kevin Stöger vergab in der 75. Minute noch einen Foulelfmeter für die Gastgeber: Sein Versuch landete am Pfosten. Dem eingewechselten Karl gelang mit einem sehenswerten Distanzschuss noch das 3:0.HSV – VfL Wolfsburg 0:1 (0:1)Der VfL Wolfsburg hat einen Befreiungsschlag in der Fußball-Bundesliga gelandet. Nach vier Niederlagen nacheinander kamen die Niedersachsen beim Hamburger SV zu einem 1:0 (1:0). Der Aufsteiger HSV musste nach zuletzt starken Spielen und Ergebnissen einen Rückschlag hinnehmen.Adam Daghim (15.) traf schon früh entscheidend für die Wolfsburger. Die beste Chance zum Ausgleich vergab HSV-Stürmer Ransford Königsdörffer mit einem schwach geschossenen Foulelfmeter kurz vor der Pause. Lesen Sie auchDurch den zweiten Saisonsieg am achten Spieltag setzten sich die im Vergleich zu den vergangenen Spielen verbesserten Wolfsburger mit acht Zählern von der Gefahrenzone ab. Der HSV enttäuschte trotz der zweiten Heim-Niederlage nicht und ist mit acht Punkten weiter im Soll. Vor 57.000 Zuschauer im wieder einmal ausverkauften Volksparkstadion vertraute HSV-Trainer Merlin Polzin der Startelf vom 1:2 bei RB Leipzig vor einer Woche. Dagegen stellte sein Wolfsburger Kollege Paul Simonis die VfL-Mannschaft im Vergleich zum 0:3 gegen den VfB Stuttgart auf vier Positionen um. Besonders wichtig war für die Gäste die Rückkehr des zuletzt angeschlagenen Kapitäns Maximilian Arnold. Gemeinsam zog er mit Dänen-Star Christian Eriksen im Mittelfeld die Fäden. Eintracht Frankfurt – FC St. Pauli 2:0 (1:0)Eintracht Frankfurt hat den ersehnten Befreiungsschlag geschafft und den FC St. Pauli noch tiefer in die Krise gestürzt. Die Frankfurter gewannen gegen die Hamburger am achten Spieltag der Fußball-Bundesliga zu Hause 2:0 (1:0) und holten wieder drei Punkte nach zuvor vier sieglosen Pflichtspielen in Serie.
FC Bayern sucht weiter nach passenden Gegnern, Wolfsburg stoppt beim HSV Abwärtstrend - WELT
Der FC Bayern tut sich lange schwer, trotz Überzahl. Dann aber ist der Tabellenletzte Gladbach wie gemacht für einen weiteren Münchener Rekord. Der HSV unterlag dagegen beim kriselnden VfL Wolfsburg, weitaus übler aber erwischte es den FC Augsburg.






