PfadnavigationHomeRegionalesHamburgVereinfachtes VerfahrenCDU fordert Steuererklärungsvorschlag vom FinanzamtVeröffentlicht am 23.10.2025Lesedauer: 2 MinutenDennis Thering
, Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion und des Landesverbandes Hamburg
der CDU. Er fordert ein vereinfachtes SteuerverfahrenQuelle: Bertold Fabricius/WELTDie Steuererklärung ist für viele ein lästiger Aufwand. In Kassel testet das Finanzamt ein neues Verfahren: Bürger erhalten einen Vorschlag zur Steuerfestsetzung – ganz ohne eigene Erklärung. Die Hamburger CDU will dieses Modell auch in der Hansestadt einführen.Die CDU-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft setzt sich dafür ein, dass die Finanzämter künftig selbstständig Steuererklärungen für Bürger vorbereiten und ihnen einen Vorschlag zur Festsetzung unterbreiten. Grundlage für diese Forderung ist ein Pilotprojekt in Kassel, bei dem das dortige Finanzamt den Steuerpflichtigen einen sogenannten Festsetzungsvorschlag macht, ohne dass diese zuvor eine eigene Steuererklärung eingereicht haben. Hamburgs CDU-Landes- und -Fraktionschef Dennis Thering erklärte, dass dieses Verfahren eine erhebliche Entlastung für viele Menschen bedeuten könne.Laut einem Zwischenstand des hessischen Projekts hätten rund 80 Prozent der angeschriebenen Bürger den Vorschlag des Finanzamts akzeptiert. „Die Steuererklärung ist für viele Menschen ein bürokratischer Albtraum – kompliziert, zeitaufwendig und oft mit Unsicherheit verbunden“, sagte Thering. „Was in Hessen bereits als Pilot gestartet ist, muss auch in Hamburg möglich sein. Wir brauchen eine moderne Verwaltung, die den Menschen Arbeit abnimmt, statt sie mit Formularen zu überfordern.“Lesen Sie auchThering betonte, dass ein solches Verfahren nicht nur Zeit spare, sondern auch das Vertrauen in die öffentliche Verwaltung stärken könne. „Wenn das Finanzamt die Erklärung direkt für die Bürger erstellt, ist das ein echter Beitrag zum Bürokratieabbau“, sagte der CDU-Landes- und Fraktionschef. Die Verwaltung müsse sich stärker an den Bedürfnissen der Bürger orientieren und digitale sowie automatisierte Prozesse nutzen, um Abläufe effizienter zu gestalten.Die CDU fordert den rot-grünen Senat auf, ein entsprechendes Pilotprojekt auch in Hamburg zu prüfen und möglichst zeitnah umzusetzen. „Die Bürger verdienen eine Verwaltung, die ihnen Arbeit abnimmt, wo es sinnvoll und rechtlich möglich ist – nicht eine, die sie mit komplexen Formularen und undurchsichtigen Verfahren belastet“, sagte Thering. Die Digitalisierung der Steuerverwaltung sei ein wichtiger Schritt hin zu mehr Bürgerfreundlichkeit und Effizienz.lno/juve






