PfadnavigationHomePanoramaMesserattacke in LemgoAngreifer wählte 16-jähriges Opfer offenbar zufällig aus – Verdächtiger schweigtVeröffentlicht am 23.10.2025Nach einem Messerangriff in einem Supermarkt in Ostwestfalen sitzt ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Der 33-Jährige steht im Verdacht, den 16-Jährigen in Lemgo bei Bielefeld getötet zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.Im Fall der tödlichen Messerattacke auf einen 16-Jährigen in Lemgo bezweifeln die Ermittler, dass der Tatverdächtige den Jugendlichen gekannt hat. Sie gehen davon aus, dass dieser das Opfer grundlos im Kassenbereich eines Supermarktes attackierte.Der tödliche Messerangriff auf einen 16-Jährigen in einem Supermarkt im Kreis Lippe ist entgegen der ursprünglichen Vermutung nicht durch einen Streit ausgelöst worden. Der 33-jährige Tatverdächtige, der in Untersuchungshaft sitzt, hat das Opfer nach den bisherigen Erkenntnissen auch nicht gekannt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Zuvor hatten sie Videoaufzeichnungen und Zeugenaussagen zu der Tat von Montagabend im nordrhein-westfälischen Lemgo ausgewertet.Schon am Tag nach der Tat hatte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft die Vermutung geäußert, dass der Verdächtige den 16-Jährigen grundlos ohne Vorgeschichte angegriffen haben könnte. Der 33-Jährige sei in der Vergangenheit mit Betäubungsmitteldelikten polizeilich in Erscheinung getreten. In den Vernehmungen schweige er bisher, hieß es in der aktuellen Mitteilung.Lesen Sie auchDie Obduktion des Opfers habe ergeben, dass Gewalt – also Messerstiche – gegen Brust und Kopf zum Tod geführt haben. Der 33-Jährige war den bisherigen Ermittlungen zufolge mit einem Messer auf den 16-Jährigen und seine zwei Begleiter auf dem Parkplatz zugelaufen. Er folgte dem flüchtenden 16-Jährigen demnach in den Supermarkt, attackierte ihn im Kassenbereich und verletzte ihn tödlich. Der mutmaßliche Täter und das Opfer sind deutsche Staatsbürger.dpa/dol
Messerattacke in Lemgo: Angreifer wählte 16-jähriges Opfer offenbar zufällig aus – Verdächtiger schweigt - WELT
Im Fall der tödlichen Messerattacke auf einen 16-Jährigen in Lemgo bezweifeln die Ermittler, dass der Tatverdächtige den Jugendlichen gekannt hat. Sie gehen davon aus, dass dieser das Opfer grundlos im Kassenbereich eines Supermarktes attackierte.






