Startseite

Politik

Deutschland

„Stadtbild“-Diskussion: Ökonom kritisiert Merz-Äußerungen zur Migration scharf Die Migrationsdebatte über Aussagen des Kanzlers verschärft sich. DIW-Chef Fratzscher wirft Merz vor, die Willkommenskultur zu schwächen – mit negativen wirtschaftlichen Folgen.

Dietmar Neuerer 22.10.2025 - 08:21 Uhr Artikel anhörenStadtbild-Diskussion: Demonstration in Berlin. Foto: Annette Riedl/dpaBerlin. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat vor den wirtschaftlichen Folgen der wiederholten Äußerungen von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zu Migration im Stadtbild gewarnt. „Seine jüngsten Äußerungen verschärfen die gesellschaftliche Polarisierung und richten einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden an“, sagte Fratzscher dem Handelsblatt.Denn Deutschlands wirtschaftlicher Wohlstand und viele gute Arbeitsplätze hingen davon ab, ob Deutschland wieder attraktiver für die Zuwanderung vor allem hochqualifizierter Menschen werde. „Die Botschaft des Bundeskanzlers schwächt die Willkommenskultur Deutschlands und wird den Fachkräftemangel in Deutschland in den kommenden Jahren verschärfen.“Merz hatte die Themen Stadtbild, Migration und Abschiebepolitik in eine Verbindung gebracht und am Montag betont, er habe hierbei nichts zurückzunehmen. Fratzscher sagte: „Der Bundeskanzler scheint ein Problem darin zu sehen, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist und dass das Stadtbild daher natürlich von Menschen mit Migrationsgeschichte geprägt ist.“ Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt