PfadnavigationHomePolitikDeutschlandInsaNeues Allzeithoch für AfD – Abstand zur Union ausgebautVeröffentlicht am 18.10.2025Lesedauer: 2 MinutenIm Insa-Sonntagstrend der „Bild“ erreicht die AfD mit 27 Prozent ein neues Umfragehoch. Die Union liegt bei 25 Prozent, die SPD bei 14 Prozent. Die Regierungsparteien kommen miteinander damit auf nur 39 Prozent. Dorothea Schupelius berichtet.Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die schwarz-rote Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) einer Insa-Umfrage nach nur auf 39 Prozent. Eine rechnerische Mehrheit hätte die Union derzeit nur mit der AfD. Eine Zusammenarbeit hat der Kanzler jedoch erneut abgelehnt.Seit Ende September verteidigt die AfD ihre Spitzenposition im Sonntagstrend. In dieser Woche erreich die Partei mit 27 Prozent im Insa-Sonntagstrend der „Bild“-Zeitung sogar ein neues Umfragehoch. Die Union folgt mit 25 Prozent auf Platz zwei. Mit 14 Prozent stagniert hingegen die SPD. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die schwarz-rote Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nur auf 39 Prozent – zu wenig für eine parlamentarische Mehrheit. Die Grünen verlieren einen Punkt und rutschen auf 11 Prozent, da hält sich auch die Linke. Ebenfalls unverändert zur Vorwoche: Die FDP liegt bei vier Prozent, ebenso das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Eine rechnerische Mehrheit hätten derzeit Union und AfD mit zusammen 52 Prozent der Stimmen. Die Umfrage im ÜberblickAfD: 27 Prozent (plus 1)CDU/CSU: 25 Prozent (plus 1)SPD: 14 Prozent (unverändert)Grüne: 11 Prozent (minus 1)Linke: 11 Prozent (unverändert)BSW: 4 Prozent (unverändert)FDP: 4 Prozent (unverändert)Auch mit Blick auf die Umfragewerte wird in der CDU zuletzt erneut über den Umgang mit der AfD gestritten. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ hatte Parteichef Merz jegliche Zusammenarbeit mit der AfD erneut entschieden abgelehnt.Lesen Sie auchEr bezeichnete die Partei als „Hauptgegner“ der Union und erteilte Forderungen aus den eigenen Reihen nach einer Normalisierung im Umgang mit ihr eine klare Absage. „Wir werden noch viel deutlicher die Unterschiede zwischen uns und der AfD herausstellen.“ Am Sonntag und Montag will das Präsidium der Partei über das Thema beraten. Die nächste Landtagswahl findet in Baden-Württemberg am 8. März 2026 statt. Dort verliert die CDU aktuell in der Wählergunst weiter an Boden, bleibt aber klar stärkste Kraft. Wenn an diesem Sonntag Landtagswahl wäre, kämen die Christdemokraten mit ihrem Spitzenkandidaten Manuel Hagel auf 29 Prozent – ein Minus von zwei Prozentpunkten im Vergleich zum Mai, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des Südwestrundfunks und der „Stuttgarter Zeitung“ ergab. Vor einem Jahr lag die CDU noch bei 34 Prozent. Insa befragte 1200 Personen. Die Daten wurden vom 2. bis 3. Oktober erhoben.jm