PfadnavigationHomePodcastsInside USAPodcast zur US-PolitikVermummt, maskiert, erbarmungslos – Abschiebungen im Herzen von New YorkVeröffentlicht am 09.10.2025Lesedauer: 2 MinutenVermummte Beamte lauern in den Fluren eines Gerichts in Manhattan. Sie nehmen Menschen fest, die gerade aus ihrer Asylanhörung kommen. Familien werden getrennt, es herrscht die pure Angst – Trumps Migrationspolitik zeigt in New York ihr gnadenloses Gesicht.UAbonnieren Sie diesen Podcast bei Spotify, Apple Podcasts oder direkt per RSS-FeedHier bekommen Sie einen ersten Eindruck von der Folge: In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um die Auswirkungen der verschärften US-Migrationspolitik unter Donald Trump.Der Investigativjournalist Tim Röhn, der für das Axel Springer Reporters Network arbeitet, berichtet seit mehreren Wochen aus einem Gerichtsgebäude in Manhattan. Dort dokumentiert er, wie die Migrationsbehörde ICE systematisch Menschen festnimmt – häufig direkt nach ihren Anhörungen im laufenden Asylverfahren. Die Beamten agieren meist maskiert, ohne sich auszuweisen, und greifen gezielt Personen auf, deren Namen auf internen Listen vermerkt sind. Viele Betroffene tauchen aus Angst vor Verhaftung gar nicht erst zu ihren Terminen auf.Abschreckung durch ÖffentlichkeitEin zentrales Element dieser Strategie scheint die Macht der Bilder zu sein: Die Festnahmen geschehen oft vor den Augen von Fotografen – sichtbar, dokumentiert, medial verbreitet. So entsteht eine doppelte Wirkung: Die unmittelbare Durchsetzung der Abschiebepolitik und eine indirekte Warnung an potenzielle Migranten weltweit.Gleichzeitig werfen die Methoden der Behörden ernste rechtsstaatliche Fragen auf. Haftbefehle werden offenbar nicht vorgelegt, rechtliche Beratung ist kaum gewährleistet, Kontakt zu Angehörigen wird in vielen Fällen unterbunden. Besonders drastisch schildert Röhn den Fall einer Mutter, der sogar ein letzter Abschiedskuss von ihrem Kind verweigert wurde.Polarisierte Reaktionen auf beiden SeitenWährend Trump-Anhänger die Politik als konsequenten Vollzug geltenden Rechts feiern, formieren sich auf der Gegenseite Proteste. Eine Gruppe von Abgeordneten der New Yorker Assembly versuchte im September, das sogenannte „Detention Camp“ im Gericht zu betreten. Der Vorstoß eskalierte schnell zum symbolischen Protest mit Sitzstreik und Festnahmen.Röhns Recherchen zeigen auch, dass nicht nur abgelehnte Asylbewerber betroffen sind: Viele Festgenommene befinden sich mitten im laufenden Verfahren – mit teils jahrelangen Wartezeiten auf ein endgültiges Urteil. Selbst US-Bürger geraten vereinzelt ins Visier der ICE-Agenten und werden erst nachträglich freigelassen.Was bedeutet diese Entwicklung für ein Land, das auf Migration wirtschaftlich angewiesen ist? Welche gesellschaftlichen Folgen hat die permanente Unsicherheit für Millionen Menschen? Und ist diese Politik tatsächlich ein wirksames Mittel zur Eindämmung irregulärer Migration?Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„This is America“ ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Feedback gern an usa@welt.de
Vermummt, maskiert, erbarmungslos – Abschiebungen im Herzen von New York - WELT
Vermummte Beamte lauern in den Fluren eines Gerichts in Manhattan. Sie nehmen Menschen fest, die gerade aus ihrer Asylanhörung kommen. Familien werden getrennt, es herrscht die pure Angst – Trumps Migrationspolitik zeigt in New York ihr gnadenloses Gesicht.






