PfadnavigationHomeRegionalesHamburgErtrinkungsunfallVermisster Schwimmer entdeckt? Polizei findet Leiche in Hamburger SeeVeröffentlicht am 14.10.2025Lesedauer: 2 MinutenPolizisten und Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen am See Hinterm Horn in Allermöhe in HamburgQuelle: Sebastian Peters/NEWS5/dpaHandelt es sich bei der Leiche um den seit Ende August vermissten Schwimmer (46)? Bei der abermaligen Suchaktion im Hamburger See Hinterm Horn wurde die Polizei fündig.Rund eineinhalb Monate nach dem Verschwinden eines Mannes im Hamburger See Hinterm Horn hat die Polizei eine Leiche gefunden. Ob es sich bei der Leiche um den Vermissten handelt, ist noch ungeklärt, wie eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur sagte. Am 31. August ging ein 46 Jahre alter Mann in dem Badesee in Hamburg-Allermöhe unter. Die Polizei suchte mehrfach nach ihm. Lesen Sie auchBeamte aus Bayern, die über spezielles Sonargerät verfügen, unterstützten am Dienstag die Suche der Hamburger Polizisten. Über die erneute Suche hatte zunächst das „Hamburger Abendblatt“ berichtet.Hamburg erlebte im Sommer 2025 eine besorgniserregende Häufung tödlicher Badeunfälle. Besonders betroffen waren die Alster, die Elbe und kleinere Seen im Stadtgebiet. Allein Anfang September kam es innerhalb weniger Tage zu mehreren tragischen Vorfällen, die die Einsatzkräfte der Stadt stark forderten.Am 4. September ertrank ein Mann in der Alster, nachdem er sich entkleidet und zum Baden ins Wasser gestiegen war. Zeugen beobachteten, wie er unterging. Die Polizei leitete umgehend eine Suchaktion ein, doch der Mann konnte nur noch leblos geborgen werden. Seine Identität war zunächst unklar.Lesen Sie auchBereits am Vortag wurde eine leblose Person in der Elbe auf Höhe des Falkensteiner Ufers entdeckt. Die Feuerwehr und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz, doch auch hier konnte nur noch der Tod festgestellt werden.Drei Badeunfälle an einem TagBesonders dramatisch war der Sonntagabend zuvor: Innerhalb kurzer Zeit wurden Rettungskräfte zu drei Badeunfällen gerufen – in der Alster, der Elbe und jenem See am Allermöher Deich. Eine 57-jährige Frau, die in Hamburg-Uhlenhorst mit einem Boot unterwegs war, tauchte unter einen Steg, um ihre Brille zu suchen, und kam nicht mehr zurück. Sie wurde leblos geborgen und konnte nicht reanimiert werden.Schon drei Wochen zuvor war ein 13-jähriger Junge im Stadtparksee ums Leben gekommen. Er war nach dem Spielen im Park nicht nach Hause zurückgekehrt. Taucher fanden seine Leiche einen Tag später.Lesen Sie auchDie Häufung dieser Unfälle wirft Fragen zur Sicherheit an Hamburgs Gewässern auf. Die DLRG warnt regelmäßig vor den Gefahren beim Baden in offenen Gewässern, insbesondere in der Elbe, die als besonders tückisch gilt. Auch mangelnde Schwimmkenntnisse und riskantes Verhalten spielen eine Rolle.dfe, dpa