Wer früher stirbt, ist längst nicht tot. Bevor es weitergehen kann mit Wiedergeburt, Fegefeuer oder dem ewigen Nichts, müssen zunächst elementare Glaubensfragen in einem Amt im Jenseits geklärt sein. Bürokratie stirbt nie, das begreifen Resi (Sarah Mahita) und ihre junge Clique recht schnell. Nachdem sie bei einem Autounfall in Bayern ums Leben gekommen sind – kurioserweise mit der Urne ihres gestorbenen Freundes Michi im Gepäck –, landen sie in der „Zweigstelle Süddeutschland III/2“. Und verstehen die (neue) Welt nicht mehr.
Regisseur Julius Grimm über seinen Film „Zweigstelle“: Wie das Sterben und Humor zusammenpassen
Filmemacher Julius Grimm nimmt das Sterben so ernst, dass man darüber lachen kann. Das hat mit seiner eigenen Familiengeschichte zu tun.






