Kiffen auf Rezept : Ein richtiges Signal08.10.2025, 21:23Lesezeit: 1 Min.Eine der seltsamsten Blüten der Ampelpolitik ist der Anstieg der Einfuhr von sogenanntem Medizinalcannabis. Die neue Regierung ist darüber nicht amüsiert – zurecht.Nimmt man die Vervielfachung der Menge an Cannabisblüten, die seit April vergangenen Jahres nach Deutschland importiert wurden, zum Maßstab, dann müssen Zehn-, wenn nicht Hunderttausende Patienten seither ein weitgehend schmerzfreies Leben führen.Tatsächlich ist der schmerzlindernde Wirkung einiger Inhaltsstoffe von cannabis sativa eine der ganz wenigen wissenschaftlich gesicherten Anwendungsbereiche der Pflanze.Fragwürdige VerschreibungspraxisDas aber hat die Ampelkoalition nicht davon abgehalten, mit der Herausnahme von Cannabis aus dem Geltungsbereich des Betäubungsmittelrechts einer Verschreibungspraxis Tür und Tor zu öffnen, die häufig zu nichts anderem dient, als sich mithilfe von Ärzten Cannabis zu Rauschzwecken zu beschaffen, ohne sich der Mühen anderer legaler Wege wie Eigenanbau oder Anbauvereinigung zu unterziehen.Es ist daher nur allzu verständlich, dass dieselbe Medizinalcannabislobby jetzt Zeter und Mordio schreit und schreien lässt, deren Sirenengesängen die Ampel im vergangenen Jahr nicht widerstehen konnte oder wollte.Die neue Bundesregierung tut indes gut daran, sich nicht länger an der Verharmlosung einer psychoaktiven Substanz zu beteiligen, deren Schädigungs- und Abhängigkeitspotential höher ist denn je.Der Kabinettsbeschluss vom Mittwoch zur Eindämmung des Missbrauchs der Verschreibungs- und Versandmöglichkeiten ist jedenfalls ein richtige Signal.
Kiffen auf Rezept: ein richtiges Signal
Eine der seltsamsten Blüten der Ampelpolitik ist der Anstieg der Einfuhr von sogenanntem Medizinalcannabis. Die neue Regierung ist darüber nicht amüsiert – zurecht.








