PfadnavigationHomePodcastsInside USAPodcast zur US-PolitikGipfel in Ägypten – wie nah ist der Nahe Osten dem Frieden?Veröffentlicht am 08.10.2025Lesedauer: 2 MinutenSeit Montag wird im ägyptischen Sharm El Sheikh über einen möglichen Frieden in Gaza verhandelt. Die Terrormiliz Hamas hatte einem Teil von Trumps 20-Punkte-Plan zugestimmt, in Ägypten geht es nun um finale Lösungen.Über den Stand der Friedensfindung in Nahost und mögliche Fallstricke der Verhandlungen sprechen Antonia Beckermann und Wim Orth mit WELT-Nahost-Experte Daniel-Dylan Böhmer. Außerdem geht es in „This is America“ darum, wie die Soldaten der US-Streitkräfte über die Militäreinsätze im Inneren des Landes denken. WELT-Korrespondent Gregor Schwung hat mit Reservisten und Veteranen gesprochen, um ein Stimmungsbild einzuholen.Abonnieren Sie diesen Podcast bei Spotify, Apple Podcasts oder direkt per RSS-Feed
Hier bekommen Sie schon einen ersten Einblick in die Folge:In der aktuellen Folge von „This is America“ geht es um die Friedensverhandlungen im Nahen Osten und die Rolle internationaler Akteure beim Ringen um ein Ende des Krieges in Gaza.Nach Ablauf eines von Donald Trump gesetzten Ultimatums an die Hamas wird in Ägypten über einen möglichen Waffenstillstand verhandelt. Zwar zeigt sich die Terrororganisation gesprächsbereit, doch zentrale Streitpunkte erschweren den Fortschritt: Die Frage nach der Entwaffnung der Hamas sowie der Austausch israelischer Geiseln gegen palästinensische Gefangene sind bisher ungelöst. Besonders kontrovers ist die mögliche Freilassung von Marwan Barghouti – einem populären Politiker der rivalisierenden Fatah.Zerstrittene Hamas-Führung schwächt VerhandlungspositionEin weiteres Problem stellt die Uneinigkeit innerhalb der Hamas dar: Während sich die Auslandsführung in Katar nach den israelischen Luftangriffen auf Doha kompromissloser zeigt, drängen Kommandeure im Gazastreifen laut Berichten zunehmend auf einen Waffenstillstand. Diese interne Fragmentierung erschwert klare Positionen am Verhandlungstisch – zumal unklar ist, ob die Hamas überhaupt mit einer Stimme spricht.Auch die Vermittler verfolgen unterschiedliche Interessen. Ägypten unterhält enge, aber konfliktreiche Beziehungen zur Hamas. Katar agiert auf Wunsch der USA und Israels als Gastgeber für deren politische Führung, während die Türkei unter Recep Tayyip Erdogan ideologisch näher an der Hamas steht – jedoch schwer kalkulierbar bleibt.Wie weit ist Israel zu Kompromissen bereit?Israel führt die militärischen Angriffe im Gazastreifen trotz laufender Verhandlungen fort – ein Vorgehen, das von Trumps Außenminister Marco Rubio öffentlich kritisiert wurde. Zwar wird verhandelt, doch bleibt offen, ob die israelische Regierung unter Benjamin Netanyahu tatsächlich zu einem Kompromiss bereit ist. Innenpolitischer Druck und mögliche Koalitionsbrüche könnten Netanyahus Spielraum erheblich einschränken.Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus einem Transkript unseres USA-Podcasts erstellt und von einem WELT-Redakteur geprüft.„This is America“ ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Feedback gern an usa@welt.de













