PfadnavigationHomeSportDartsWorld Grand PrixGian van Veen knackt 24 Jahre alten Rekord-Average – und verliert trotzdemVeröffentlicht am 08.10.2025Lesedauer: 4 MinutenTraf am Dienstagabend fast alles, auch seinen Meister: Gian Van Veen unterlag Luke LittlerQuelle: picture alliance/DPPI media/Stephen DobsonLuke Littler und Gian van Veen lieferten sich beim World Grand Prix ein Duell für die Geschichtsbücher. Dem Niederländer blieben nur ungläubiges Lachen und ein Rekord. Auch Landsmann und Darts-Superstar Michael van Gerwen erwischte es zum Auftakt.Wie ein Boxer stand Luke Littler da. Sein Jubel: Ein Haken mit der Linken, einer mit der Rechten: Bumm, bumm. Ganz so, wie es in diesem denkwürdigen Erstrundenmatch beim World Grand Prix in Leicester zuvor zugegangen war.Der 18 Jahre alte Weltmeister und sein fünf Jahre älterer Kontrahent Gian van Veen hatten sich einen der spektakulärsten Schlagabtausche der Turniergeschichte geliefert. Der Niederländer knackte dabei sogar den 24 Jahren alten Rekord-Average. Alan Warriner-Little, mittlerweile Präsident der Professional Darts Players Association (PDPA), hatte bei dem traditionell im Double In/Double Out-Format gespielten Event im Jahr 2001 einen Durchschnitt von 106,45 Punkten geworfen. Van Veen landete am Ende bei 106,47 – und gewann beim 0:2 (2:3, 0:3) nicht mal einen Satz. Van Veen hatte das mit Spannung erwartete Duell mit einem 11-Darter eröffnet, Littler konterte mit 14 Darts zum 1:1. Und auch auf das 2:1 des ungewohnt emotionalen van Veens hatte der Weltmeister die passende Antwort: ein 151er-Checkout.Im entscheidenden Leg dann brillantes Timing vom Teenager. Littler stellte sich mit seiner ersten 180 auf 86 Rest. Da van Veen sich mit einer 140 nur auf 8 Punkte herunterspielen konnte, checkte Littler auf der Doppel-16 zum Gewinn des ersten Satzes.Obwohl van Veen, der auf eine positive Gesamtbilanz gegen Littler verweisen kann und die letzten drei Duelle allesamt gewann, weiter konsequent auf der Triple-20 trommelte, hatte Littler stets die Antwort. Als der Engländer im zweiten Durchgang auf 2:0 stellte, konnte sich der Niederländer ein ungläubiges Lachen nicht mehr verkneifen und zuckte ratlos mit den Schultern.Lesen Sie auch
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