PfadnavigationHomePanoramaTierschützer protestierenKanadischer Tierpark fordert Geld – und droht mit Wal-TötungVeröffentlicht am 07.10.2025Der „einsamste Wal der Welt“ war einst im Themenpark Marineland zuhause (Aufnahme aus 2012)Quelle: Randy Risling/Toronto Star/ZumaDer „Marineland“-Themenpark in Kanada ist seit 2024 geschlossen – und pleite. Doch nach wie vor befinden sich dort 30 Wale. Die Betreiber wollen nun Geld von der Regierung, andernfalls müsse man die Tiere einschläfern.Ein umstrittener und inzwischen geschlossener kanadischer Meeres-Themenpark hat Medienberichten zufolge mit dem Einschläfern seiner verbleibenden 30 Wale gedroht, wenn er kein Geld von der kanadischen Regierung bekommt. Man sei quasi bankrott und sehe sich nicht mehr in der Lage, für den Unterhalt der Weißwale aufzukommen, hieß es in einem Schreiben, aus dem zahlreiche kanadische und US-amerikanische Medien übereinstimmend zitierten.Zuvor hatte die zuständige Fischerei-Ministerin Joanne Thompson einem geplanten Export der Tiere nach China nicht zugestimmt. Die Tiere würden dort weiterhin in Gefangenschaft leben, berichtet die „New York Times“ über die Begründung. Auch auf die Geldforderungen reagierte Thompson zunächst ablehnend. Tierschützer verurteilten die Vorgehensweise des Themenparks und forderten die Regierung auf, die Wale zu beschlagnahmen und in Sicherheit zu bringen. Das Management des Parks äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.Der „Marineland“-Themenpark steht bei Tierschützern schon seit Langem massiv wegen seiner Haltungsbedingungen in der Kritik. 2024 war er geschlossen worden. Zuvor waren dort immer wieder Tiere aus verschiedenen Gründen gestorben – unter anderem 2023 der Orca „Kiska“, der zeitweise alleine in einem Betonbecken lebte und deswegen den Spitznamen „einsamster Wal der Welt“ bekam.dpa/lay
Kanada: Geschlossener Tierpark fordert Geld von Regierung – und droht mit Wal-Tötung - WELT
Der „Marineland“-Themenpark in Kanada ist seit 2024 geschlossen – und pleite. Doch nach wie vor befinden sich dort 30 Wale. Die Betreiber wollen nun Geld von der Regierung, andernfalls müsse man die Tiere einschläfern.








