PfadnavigationHomePanoramaVier LeichtverletzteGaswolke über Aschaffenburg – Behörden geben EntwarnungVeröffentlicht am 08.10.2025Lesedauer: 2 MinutenNach dem Chemieunfall in einem Industriebetrieb bei Aschaffenburg mit vier Leichtverletzten haben die Behörden mittlerweile Entwarnung gegeben. Die Gaswolke entstand offenbar durch ein Metallteil, das in ein mit Salpetersäure gefülltes Becken gefallen war.Entwarnung in Unterfranken: Nach dem Störfall mit einer Gaswolke bei Aschaffenburg wurden Messungen als unbedenklich eingestuft. Ein Metallteil hat die chemische Reaktion ausgelöst. Vier Menschen wurden leicht verletzt.Einige Stunden nach dem Chemieunfall in einem Industriebetrieb in Mainaschaff bei Aschaffenburg haben die Behörden ihre Warnung aufgehoben. Messungen seien als unbedenklich eingestuft worden, hieß es von der Gemeinde Mainaschaff. Vier Menschen waren bei dem Störfall leicht verletzt worden.Den Erkenntnissen zufolge hatte ein Metallteil, das in ein mit Salpetersäure gefülltes Becken gefallen war, eine chemische Reaktion ausgelöst. Bei der Reaktion der Materialien miteinander seien nitrose Gase entstanden, teilte der Landkreis Aschaffenburg mit. Salpetersäure wirkt stark ätzend. Es ist selbst nicht brennbar, reagiert aber heftig mit anderen Stoffen, was auch eine Entzündung oder Explosion auslösen kann.Direkt nach dem Vorfall hatte sich über dem Firmengelände eine kräftige, orangefarbene Wolke gebildet. Stundenlang kämpften Feuerwehrleute in Schutzanzügen gegen die chemische Reaktion in einem großen Becken der Firma. Eine orangefarbene Gaswolke schoss aus einem großen Becken mit rund 6.000 Litern Salpetersäure unkontrolliert durch einen Schornstein in die Höhe. Auf Bildern ist zu sehen, wie die Wolke am frühen Abend in den Himmel aufstieg.Die Feuerwehrleute kühlten das Becken mit Wasser, um die chemische Reaktion zu verlangsamen. Dies schien nach und nach zu gelingen. Die Farbe der Rauchwolke aus dem Becken wechselte am Abend von Orange auf Weiß.Noch keine Details zu SachschadenGegen 18.23 Uhr hatten die Behörden Alarm geschlagen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz warnte vor einer möglicherweise giftigen Gaswolke. Die Stadtverwaltung rief die Bevölkerung auf, in den Häusern zu bleiben und Menschen aus dem Freien hereinzuholen.Lesen Sie auchDie Bürgerinnen und Bürger wurden aufgerufen, gefährdete Personen vorübergehend bei sich aufzunehmen, Kindern und Hilfsbedürftigen zu helfen sowie auf Durchsagen von Polizei und Feuerwehr zu achten. Zudem sollen die Menschen Türen und Fenster geschlossen halten sowie Lüftungen und Klimaanlagen abschalten.Mainaschaff grenzt direkt an Aschaffenburg. Zur Höhe des Sachschadens lagen noch keine Angaben vor.dpa/cvb/lay/dp
Aschaffenburg: Gaswolke breitet sich aus – Einwohner sollen Fenster geschlossen halten - WELT
Entwarnung in Unterfranken: Nach dem Störfall mit einer Gaswolke bei Aschaffenburg wurden Messungen als unbedenklich eingestuft. Ein Metallteil hat die chemische Reaktion ausgelöst. Vier Menschen wurden leicht verletzt.








