PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsIm Osten und an den Grenzen tankt man teurerUntersuchung zu Kraftstoffpreisen Veröffentlicht am 07.10.2025Lesedauer: 2 MinutenWer billig tanken will, sollte es möglichst nicht in Grenzregionen tunQuelle: SP-XWer billig tanken will, sollte es möglichst nicht in Grenzregionen tun. Und besonders Sachsen und Sachsen-Anhalt meiden. SP-X/Bonn. Deutschlands Autofahrer zahlen je nach Region spürbar unterschiedliche Spritpreise. Laut dem neuen Quartalsbericht der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe beim Bundeskartellamt unterscheiden sich die durchschnittlichen Preise für Super E5 zwischen einzelnen Postleitzahlregionen um über 20 Cent pro Liter.
Kartellamtspräsident Andreas Mundt hob dabei große „Unterschiede zwischen Regionen“ hervor. „Vor allem in Ostdeutschland gibt es Regionen mit auffällig hohen Preisen“, sagte er. Besonders teuer ist Benzin im nördlichen Sachsen-Anhalt, insbesondere im Landkreis Börde rund um Haldensleben, Erxleben und Flechtingen. Auch etwas weiter südlich im Salzlandkreis gibt es Regionen, die durch hohe Preise auffallen. Im Osten Sachsens, rund um den Ballungsraum Dresden, lassen sich weitere Hochpreisregionen finden.
Besonders teuer sind Kraftstoffe zudem in grenznahen Regionen sowie Inseln wie Sylt und Rügen. Begründet wird das unter anderem mit Ausweichverhalten preissensibler Kunden ins Ausland beziehungsweise hohen Logistikkosten. Als weitere Gründe für regionale Preisunterschiede nennen die Wettbewerbswächter unter anderem unterschiedlich intensive Konkurrenz vor Ort, für die auch die generelle Tankstellendichte und der Markenmix eine Rolle spielen.







