Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat am Dienstag die Neuausrichtung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit konkretisiert. Bei der Konferenz „Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit“ hat Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) den „Aktionsplan für Wirtschaft und Entwicklung“ vorgestellt. Woran man denke, wenn man von Entwicklungszusammenarbeit hört, fragte Alabali Radovan in ihrer Eröffnungsrede. „Wahrscheinlich denken Sie ans Brunnenbauen. Oder an Lebensmittelhilfen für hungernde Kinder.“ Wenn es nach der Bundesregierung geht, sollten aber andere Aspekte im Vordergrund stehen: Alabali Radovan zählte etwa Impfstoffe aus Senegal, Wasserstoffanlagen in Marokko oder Rohstoffe, die in Handys verbaut sind, auf. Wirtschaftliche Zusammenarbeit sei schließlich das Kernmandat des BMZ, so die Ministerin.