PfadnavigationHomeSportFußballFußball in Deutschland„Vielleicht sind wir uns zu schade für die Drecksarbeit, sind zu bequem geworden“Veröffentlicht am 07.10.2025Lesedauer: 4 MinutenNach nur 15 Sekunden erzielt Luis Diaz das schnellste Tor der Saison. Eingefangen wurde der Treffer unter anderem von Daniel Sieberts Schiri-Cam. Seht das Tor aus einer besonderen Perspektive hier im Video.Die Länderspielwoche des DFB-Teams wird von Matthias Sammer mit einer Generaldebatte über die Qualität des deutschen Fußballs eingeleitet. Aus Sicht des Europameisters von 1996 ist es darum nicht sonderlich gut bestellt. Für den Bundestrainer hat er einen Rat.Es ist wohl nicht übertrieben zu sagen, dass Matthias Sammer seit Langem nicht sonderlich enthusiastisch ist, wenn er seinen Blick auf den deutschen Fußball richtet. Unterm Strich, das ist sein Tenor, fehlen Tugenden. Das stößt ihm, dem Europameister von 1996, regelmäßig bitter auf – und daraus macht er keinen Hehl. Fußball in Deutschland ist aus Sicht von Sammer mehr oder minder zur Wohlfühloase mit Kurcharakter verkommen. Der Sender Sky hat dem 58-Jährigen nun ein Talkformat eingeräumt, zusammen mit dem Sky-Mann Riccardo Basile geht er ein Mal im Monat auf Sendung und spricht „über die großen Themen des Fußballs“, wie es in der Ankündigung hieß. An diesem Dienstagabend um 21 Uhr erscheint das Format. Darin, wie sollte es im Sammer-Programm anders sein, kritisiert er die Entwicklung im deutschen Fußball. Er fliegt das erst über die Personalie Manuel Neuer und die deutsche Nationalmannschaft ein – und kommt dann zum Kern seiner Botschaft.Debatte über Neuers Rückkehr in die NationalmannschaftSammer sitzt bei seiner Abrechnung mit Basile im schweren braunen Ledersessel vor einem monumentalen, antik anmutenden Gemälde. Seine Garderobe: brauner Pullover, braune Hose, braune Schuhe. Sammer und Basile beschäftigt als erstes die Frage, wer bei der WM 2026 im Tor der DFB-Elf steht. Diese Personalie treibt die deutsche Fußball-Welt ja seit einiger Zeit um, weil der Verdacht besteht, dass nicht der Beste, sondern eher eine B-Lösung als Rückhalt herhält. Der Elefant im Raum der öffentlichen Debatte ist: Manuel Neuer. Der 39 Jahre alte Schlussmann des FC Bayern war nach der Heim-EM zurückgetreten. Sein potenzieller Nachfolger Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona fällt wegen einer Operation am Rücken lange aus, zuletzt hütete der Hoffenheimer Oliver Baumann das deutsche Tor. Aber reicht das für die WM? Sammer hat da eine klare Meinung.
Matthias Sammer: Fußball in Deutschland – „Vielleicht sind wir zu bequem geworden“ - WELT
Die Länderspielwoche des DFB-Teams wird von Matthias Sammer mit einer Generaldebatte über die Qualität des deutschen Fußballs eingeleitet. Aus Sicht des Europameisters von 1996 ist es darum nicht sonderlich gut bestellt. Für den Bundestrainer hat er einen Rat.






