PfadnavigationHomePolitikDeutschland„Maischberger“Renteneintrittsalter wird laut Spahn „schrittweise weiter steigen müssen“Veröffentlicht am 09.10.2025Lesedauer: 2 MinutenUnions-Fraktionschef Jens Spahn (CDU) geht davon aus, dass das das Renteneintrittsalter in Zukunft auf 70 Jahre angehoben wird. Die Rente mit 67 werde 2030/31 erreicht werden, doch dabei könne es nicht bleiben, so Spahn bei „Maischberger“.Unions-Fraktionschef Jens Spahn geht davon aus, dass das Renteneintrittsalter in den kommenden Jahren von 67 auf 70 Jahre angehoben wird. Forderungen über einen späteren Renteneintritt hält Spahn allerdings zum jetzigen Zeitpunkt „nicht für die richtige Debatte“.Der Beginn der Rente wird sich nach Worten von Unions-Fraktionschef Jens Spahn im kommenden Jahrzehnt weiter nach hinten verschieben. „Wenn wir immer länger leben, werden wir einen Teil dieser längeren Lebenszeit auch arbeiten müssen“, sagte der CDU-Politiker am Montagabend in der ARD-Sendung „Maischberger“. Grundsätzlich müsse man beim Thema Rente „auch einfach den Deutschen, ehrlich sagen, was Sache ist“.Aktuelle Forderungen zum Renteneintrittsalter sind für Spahn allerdings „für den jetzigen Zeitpunkt nicht die richtige Debatte.“ Spahns Parteikollegin, Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) sowie ihr Beraterkreis fordern eine Anhebung dem Renteneintrittsalter auf 70 Jahre. „Wir gehen ja gerade auf die Rente mit 67 – schrittweise, das wird 2030/31 dann erreicht werden.“Lesen Sie auchFür die nächste Legislaturperiode stelle sich die Frage dann wieder. Seiner Ansicht nach werde auch in den 30er-Jahren das Renteneintrittsalter „schrittweise Jahr um Jahr und dann Monat um Monat weiter steigen müssen“.Ein von Bundeswirtschaftsministerin Reiche (CDU) eingesetzter wissenschaftlicher Beraterkreis plädiert in einem neuen Gutachten für eine deutliche Anhebung des Renteneintrittsalters. Die Experten um die Wirtschaftsweise Veronika Grimm schlagen in dem am Montag vorgestellten Papier vor, das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln, die sogenannte Rente mit 63 abzuschaffen und den Nachhaltigkeitsfaktor wieder einzuführen. „Wir werden mehr arbeiten müssen, wenn wir den Umfang der Sozialversicherungen bewahren wollen, ohne zeitgleich den nachfolgenden Generationen noch mehr Lasten zu hinterlassen“, heißt es in dem Gutachten mit dem Titel „Eine Wachstumsagenda für Deutschland“.Das früher bei 65 Jahren liegende Renteneintrittsalter wird seit 2012 schrittweise angehoben und 2031 bei 67 Jahren liegen. Diese Altersgrenze gilt für alle, die 1964 oder später geboren wurden. Ein vorgezogener Rentenstart ist möglich, wenn Abschläge hingenommen werden. Zudem gibt es Ausnahmen etwa für besonders langjährig Versicherte und für Schwerbehinderte.dpa/rtr/AF/dp
„Maischberger“: Renteneintrittsalter wird laut Spahn „schrittweise weiter steigen müssen“ - WELT
Unions-Fraktionschef Jens Spahn geht davon aus, dass das Renteneintrittsalter in den kommenden Jahren von 67 auf 70 Jahre angehoben wird. Forderungen über einen späteren Renteneintritt hält Spahn allerdings zum jetzigen Zeitpunkt „nicht für die richtige Debatte“.






