E

s ist schwer zu begreifen, aber seit dem 7. Oktober 2023 sind bereits zwei Jahre verstrichen. Vierundzwanzig Monate der Angst und der Wut, 104 Wochen voller Reden darüber, dass wir nur noch einen Schritt vom Sieg entfernt seien, 731 Tage des Todes, der Bombenangriffe und des Hungers. Die Zeit vergeht wie im Flug, wenn sie stillsteht. Vor zwei Jahren sah eine Nation hilflos dabei zu, wie ein Albtraum aus der Dunkelheit auftauchte. Statt aus diesem schrecklichen Traum zu erwachen, leben wir ihn als eine fortwährende, mörderische Realität. Das ist unsere neue Routine.