Das staubige Licht, Steine und die Ruine eines Hauses, auf das ein Turm gestürzt ist: Solche Bilder könnten in jedem Krieg unserer Zeit zu sehen sein. Die Kinder, die in dieser Szenerie herumtollen, erleben die Bilder als ihren Alltag. Bis ein Mädchen ansehen muss, wie eine Frau, die eben noch die vergessene Puppe aufsammeln wollte, von einer Explosion getötet wird. Solch ein Schicksal könnte auch Aida erfahren haben, die dem Mädchen, vielleicht sie selbst, später, in ihrer Nil-Arie, wieder begegnen wird. Da erinnert sie, die Sklavin im feindlichen Ägypten, sich an ihre Kindheit in der Heimat Äthiopien.
Noa Naamat gelingt eine neue „Aida“ in Darmstadt
Verdis Oper „Aida“ wird am Staatstheater Darmstadt mit modernen Kriegsgeräuschen gezeigt. Aber Regisseurin Noa Naamat inszeniert auch ein überraschendes Finale.







