ie Reaktionen aus Bratislava und Budapest klangen hocherfreut: Der schwerreiche Unternehmer Andrej Babiš hat mit deutlichem Abstand die Wahl zum tschechischen Abgeordnetenhaus gewonnen. Nach vier Jahren Opposition kann er wieder Ministerpräsident werden. Nun freut sich die slowakische Regierung auf eine Verbesserung der zuletzt brachliegenden Beziehungen – zumal Babiš gebürtiger Slowake ist. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán bezeichnete die Wahl als Fortschritt für Tschechien: Freude also bei den prorussischen Anti-EU-Regierungen. Aber heißt das, dass Tschechien nun auch diesen Weg gehen wird?