Ein Sturmtief ist am Sonntagnachmittag über Deutschland hinweggefegt und hat in mehreren Bundesländern Schäden angerichtet. Mindestens zwei Menschen wurden verletzt. An der Nordseeküste gab es eine Sturmflut, der Fährbetrieb an der Küste Schleswig-Holsteins war stark davon betroffen. Bis zum Sonntagnachmittag blieben bundesweit größere Schäden aus. Auch in mehreren europäischen Ländern kam es zu Beeinträchtigungen.

Im Südschwarzwald wurden bei Unwettern zwei Menschen schwer verletzt, als ein umstürzender Baum ihren Kleinbus traf. Im Harz in Sachsen-Anhalt behinderten starke Winde bei einem Unfall mit drei schwer und zwei leicht verletzten Menschen die Rettung der Unfallopfer.

Vielerorts im Bundesgebiet sperrte die Polizei zeitweise Straßen. Vor allem umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste behinderten den Verkehr. In Baden-Württemberg zum Beispiel rückten Polizei und Feuerwehr etwa 50 Mal wegen umgestürzter Bäume im Rems-Murr-Kreis, Ostalbkreis und der Region Schwäbisch Hall aus. In den meisten Fällen blieb es bei Sachschäden.

Kinderschaukeln am Strand von Norderney.

(Foto: Volker Bartels/Volker Bartels/dpa)