Eine Gruppe von Demonstranten hat am Tag der Kommunalwahl in der Südkaukasusrepublik Georgien versucht, die Präsidentenresidenz in der Hauptstadt Tiflis zu stürmen. Die Polizei drängte sie zurück und setzte dabei Wasserwerfer und Tränengas ein.

Die Polizei setzt Wasserwerfer ein.

(Foto: Zurab Tsertsvadze/AP/dpa)

Zehntausende Menschen waren gegen den zunehmend autoritären Kurs der Regierungspartei Georgischer Traum auf die Straße gegangen.

Der georgische Ministerpräsident Irakli Kobachidse bezeichnete die Ausschreitungen als Umsturzversuch. Dieser sei gescheitert, sagte er in Tiflis und kündigte schwere Strafen an.