PfadnavigationHomeRegionalesHamburgMidyatli berichtet über früheren Anschlag auf ihre ElternVeröffentlicht am 05.10.2025Lesedauer: 2 MinutenSerpil Midyatli spricht offen über einen Anschlag auf das Haus ihrer Eltern. (Archivbild)Quelle: Frank Molter/dpaSie ist Anfeindungen und Angst gewohnt: Die SPD-Vizevorsitzende Midyatli hat türkische Wurzeln. In einem Buch spricht sie offen über ihre Erfahrungen und auch über einen Anschlag.Die SPD-Vizevorsitzende Serpil Midyatli spricht offen über einen Anschlag auf ihre Eltern. «Anfang der 90er Jahre hatte meine Familie einen Tante-Emma-Laden hier in der Nähe», sagte die gebürtige Kielerin in einem Interview mit dem Journalisten Kay Müller («Flensburger Tageblatt») für ein Buchprojekt. «Da haben uns Leute regelmäßig die Scheiben eingeworfen, bis die Versicherung gesagt hat, dass sie das nicht mehr zahlt.»«Der Wagen meines Vaters ist demoliert worden, weil die wussten, wem er gehört», berichtet die 50-Jährige. «Wir wissen, dass wir immer latent in Gefahr sind. Nicht zuletzt dadurch, dass jemand versucht hat, das Haus meiner Eltern anzuzünden.» Die Brandstiftung sei zwar schon ein paar Jahre her, aber natürlich mache das etwas mit einem, weil die Gefahr plötzlich greifbarer sei. «So groß wie die Angst jetzt ist, war sie noch nie.»AngstDie SPD-Landesvorsitzende ist Oppositionsführerin im Landtag und bewirbt sich um die Spitzenkandidatur ihrer Partei für die Landtagswahl 2027.Verfolgung sei für sie nicht neu, sagt die SPD-Politikerin. «Ich bin als Gastarbeiterkind häufig gefragt worden, wann ich wieder in die
Midyatli berichtet über früheren Anschlag auf ihre Eltern - WELT
Sie ist Anfeindungen und Angst gewohnt: Die SPD-Vizevorsitzende Midyatli hat türkische Wurzeln. In einem Buch spricht sie offen über ihre Erfahrungen und auch über einen Anschlag.








