Der erste Ruck geht um 12.20 Uhr durch die Congresshalle in Saarbrücken. Und es nicht Friedrich Merz, der ihn veranlasst, sondern Emmanuel Macron. Fünf Minuten hat der französische Staatspräsident das Publikum und die Gastgeber warten lassen. Dann erscheint er endlich in der Tür, an der Seite von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, zwinkert, schüttelt Hände, setzt sich. In Frankreich wäre diese Verspätung nicht der Rede wert, im deutschen Festsaal führt sie zu nervösem Herumrutschen auf den Stühlen. Das Programm ist auf die Minute genau getaktet.
Festakt in Saarbrücken: Merz und Macron zum Tag der Deutschen Einheit
In Saarbrücken wird 35 Jahre deutsche Einheit gefeiert. Bundeskanzler Merz betont die Notwendigkeit von Veränderungen für Deutschland.












