Und wieder stehen sie dort, auf dem kahlen Feld im Nebel, die bedrohlichen Sensen stecken in ihren Körpern, ihre Leiber sind grotesk verdreht. Die menschlichen Vogelscheuchen sind nicht mit Stroh gefüllt, sie tragen zerrissene Schuluniformen, ihre Gesichter sind zu lachenden Fratzen verzerrt. Sie warten auf einen Moment der Unachtsamkeit, in dem sie lebendig werden und dem Spieler in den Rücken fallen. Kaum dreht man sich um, hört man schnelle, sich heranpirschende Schritte. Richtet man seinen Blick auf die Gefahr, stehen alle starr vor dem Spieler, wie unberührt. Was an das Kinderspiel „Ochs am Berg“ erinnert, hat im Videospiel „Silent Hill f“ jede Unschuld verloren.
Videospiel „Silent Hill f“: Der Horror ist eine Vogelscheuche
Das Videospiel „Silent Hill f“ verbindet Eifersucht, Pubertät und Horror mit japanischer Folklore . Es schafft eine Atmosphäre, wie sie wenige Spiele haben.






