Jaanus Tamm ist bereit. „Die Technik ist da, wir können sie jetzt sofort installieren.“ Ausprobiert hat er seine Drohnen auch schon zigfach – an der Front in der Ukraine. Dort hat seine Firma Defsecintel um die 40 Mitarbeiter. Die meisten aber arbeiten in Estland, am waldreichen Rand der Hauptstadt Tallinn. Die an Russland und Belarus grenzenden EU-Länder sollen eine Schutzmauer gegen Drohnen bekommen, genannt European Drone Wall, der ihren Luftraum mit Radar, Funk und Abwehrdrohnen vor feindlichen Flugobjekten schützt. Voraussichtlich gemeinsam finanziert aus europäischen und nationalen Mitteln ist das Projekt Teil des EU-Ziels bis 2030 „verteidigungsfähig“ zu sein.
Estland rüstet auf: Ein Schutzwall für die Nato gegen Drohnen aus Russland
Estnische Firmen entwickeln die technische Grundlage der gemeinsamen Drohnenmauer für die an Russland grenzenden Staaten.








