PfadnavigationHomeSportFußballWM-QualifikationBundestrainer Nagelsmann verzichtet auf Füllkrug und nominiert einen NeulingVeröffentlicht am 02.10.2025Lesedauer: 3 MinutenBundestrainer Julian Nagelsmann muss den Fehlstart in der WM-Qualifikation wettmachenQuelle: Federico Gambarini/dpaDie deutsche Fußball-Nationalmannschaft steht in der WM-Qualifikation bereits unter Druck. Nach schwachem Start soll es gegen Luxemburg und Nordirland besser werden. Doch es gibt einige Verletzungsausfälle. So reagiert der Bundestrainer.Nach dem enttäuschenden Start in die WM-Qualifikation hat Julian Nagelsmann sein Aufgebot für die nächsten Spiele der Fußball-Nationalmannschaft gegen Luxemburg und Nordirland. „Es wird nicht fünf Neue geben. Die Spieler, die dabei waren, sollen die Chance kriegen, es besser zu machen“, hatte Nagelsmann bereits vor der Kaderverkündung große Änderungen und Überraschungen ausgeschlossen.Nach dem 0:2 in der Slowakei und dem 3:1 gegen Nordirland Anfang September kehrt der lange verletzte Dortmunder Innenverteidiger Nico Schlotterbeck in die DFB-Auswahl zurück. Dafür reihte sich Antonio Rüdiger in die Verletztenliste ein, auf der weiterhin unter anderem die Stammkräfte Marc-André ter Stegen, Jamal Musiala und Kai Havertz stehen. Nagelsmann verzichtet auf Fan-Liebling Niclas Füllkrug. Auch Maximilian Mittelstädt und Pascal Groß wurden vom Bundestrainer nach dem enttäuschenden Start in die Ausscheidungsrunde für das Turnier 2026 nicht nominiert. Klubkollege Nnamdi Collins fand nach seinem schwachen Debüt in der Slowakei keine erneute Berücksichtigung, sein Frankfurter Klubkollege Nathaniel Brown ist erstmals mit dabei.Zurück im Kader sind die zuletzt nicht berücksichtigten Aleksandar Pavlovic vom FC Bayern München, Felix Nmecha von Borussia Dortmund und der Frankfurter Jonathan Burkardt, der mit Maximilian Beier und Nick Woltemade für den Angriff nominiert wurde. Überraschend erhält auch Leipzigs rechter Außenverteidiger Ridle Baku wieder eine Chance in der DFB-Auswahl. Der viermalige Nationalspieler war zuletzt im November 2021 beim 4:1-Sieg in Armenien zum Einsatz gekommen.Lesen Sie auchAls dritten Torwart hinter Oliver Baumann und Alexander Nübel nahm Nagelsmann den Augsburger Finn Dahmen ins Aufgebot. Freiburgs Noah Atubolu waren ebenfalls Chancen ausgerechnet worden.Slowakei mit VorsprungDie DFB-Elf steht vor dem dritten und vierten von insgesamt sechs Spielen in der Ausscheidungsrunde für die WM 2026 unter Druck. Die Slowakei hat als Gruppenerster drei Punkte Vorsprung, Nordirland hat wie Deutschland drei Zähler. Nur der Gruppensieger erhält das direkte Turnierticket. „Zwei Siege – das ist unser klares Ziel, um die WM-Qualifikation weiter auf direktem Weg zu erreichen. Auch wenn wir weiterhin auf einige Spieler verzichten müssen, sind wir überzeugt: Unser Kader hat die Qualität, um es besser zu machen als zuletzt“, sagte Nagelsmann.Der Bundestrainer versammelt seinen Kader am kommenden Montag im Stammquartier in Herzogenaurach. Am 10. Oktober ist Tabellenschlusslicht Luxemburg in Sinsheim der Kontrahent, drei Tage später kommt es in Belfast zum erneuten Kräftemessen mit Nordirland.Das Aufgebot:Tor: Oliver Baumann, Alexander Nübel, Finn DahmenAbwehr: Robert Andrich, Waldemar Anton, Ridle Baku, Nathaniel Brown, Robin Koch, David Raum, Nico Schlotterbeck, Jonathan TahMittelfeld: Karim Adeyemi, Nadiem Amiri, Serge Gnabry, Leon Goretzka, Joshua Kimmich, Jamie Leweling, Felix Nmecha, Aleksandar Pavlovic, Angelo Stiller, Florian WirtzAngriff: Maximilian Beier, Jonathan Burkardt, Nick Woltemadelwö