Das Haus seiner Eltern hat er abgebrannt. Die Mauern stehen noch, aber es könnte einstürzen. Die Polizei hat das Haus deswegen bisher nicht betreten. Es qualmt, es riecht verbrannt, je näher man kommt, desto beißender wird der Geruch.

Der Schornstein ragt verloren in die Höhe. Das Dach ist zerstört, das Gerippe des Dachstuhls verkohlt. Von der hellen Außenfarbe ist von vorne nicht mehr viel zu sehen, aus den Fenstern müssen die Flammen geschlagen haben, große Rußflecken bedecken die Fassade.

Mitten in einem Wohngebiet im Münchner Norden, in einer Straße mit Ein- und Mehrfamilienhäusern, mit Vorgärten und dem idyllischen Namen Glockenblumenstraße, steht ein Haus, das am Mittwochmorgen zum Tatort wurde. Der Grund: ein Familienstreit, so schätzt die Polizei derzeit das Tatmotiv ein. Die Bilanz, nach derzeitigem Stand: zwei Tote, zwei Verletzte.

LiveOktoberfest 2025

Wiesnbesucher durch Schlag ins Gesicht schwer verletzt