Mit breiter Mehrheit hat sich der Kreistag Landsberg am Lech gegen die bereits laufenden und mögliche künftige Gasbohrungen im gesamten Landkreis ausgesprochen. Der Kreistag begründet dies „insbesondere mit möglichen Risiken für das Grundwasser, das Landschaftsbild und den Klimaschutz sowie mit Auswirkungen auf Umwelt, Landwirtschaft und Tourismus in unmittelbarer Umgebung“, wie es aus dem Landratsamt auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur hieß.
Der Antrag war gemeinsam von CSU, der Vereinigung Unabhängiger Bürger und den Grünen eingebracht worden. Am Ende stimmte der Kreistag mit 24 zu 17 Stimmen dafür. Im Beschluss heißt es auch, dass der Landkreis „keine eigenen Grundstücke (Verkauf, Verpachtung, Bestellung von Dienstbarkeiten) für Maßnahmen im Zusammenhang mit fossilen Explorations- oder Fördervorhaben zur Verfügung“ stellt. Zudem bekennt sich der Landkreis zum langfristigen Ziel eines nachhaltigen und regional getragenen Energiemixes, welcher insbesondere auf erneuerbare Energie setzt.
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