Sicherheitsbehörden haben offenbar Anschlagspläne gegen israelische und jüdische Einrichtungen in Deutschland durchkreuzt. Die Bundesanwaltschaft hat am Mittwoch in Berlin drei mutmaßliche Mitglieder der islamistischen Terrororganisation Hamas festnehmen lassen. Sie sollen Waffen für mögliche Mordanschläge auf israelische oder jüdische Einrichtungen in Deutschland beschafft haben, wie die Karlsruher Behörde mitteilte. Die Fahnder schlugen nach Angaben aus Sicherheitskreisen zu, als sich die Verdächtigen zu einer Übergabe trafen.
Bei den vorläufig Festgenommenen handelt es sich um drei Männer zwischen 36 und 44 Jahren. Das BKA nahm den deutschen Staatsangehörigen Abed Al G., den in Libanon geborenen Wael F. M. sowie den deutschen Staatsangehörigen Ahmad I. fest. Dass die Verdächtigen zunächst nur vorläufig festgenommen wurden, spricht für einen raschen Zugriff, der keine lange Vorbereitungszeit ließ.
Die Ermittler stießen auf diverse Waffen, darunter ein Sturmgewehr vom Typ AK 47
Die Vorwürfe der Fahnder wiegen äußerst schwer. Laut Generalbundesanwalt sollen sie „mutmaßliche Mitglieder der ausländischen terroristischen Vereinigung Hamas“ sein. Die Ermittler werfen ihnen vor, eine schwere „staatsgefährdende Gewalttat“ vorbereitet zu haben. Als so genannte Auslandsoperateure sollen die drei Männer „spätestens seit dem Sommer 2025“ damit befasst gewesen sein, von Deutschland aus für die Hamas Schusswaffen und Munition zu beschaffen. Die Waffen sollten, so der Generalbundesanwalt, der Terrororganisation für Mordanschläge auf israelische oder jüdische Einrichtungen in Deutschland dienen.









