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eir Starmer hat in Liverpool endlich getan, was er längst hätte tun sollen: Er hat eine scharfe Linie gezogen zwischen sich und Nigel Farage. Indem er die Politik des Rechtspopulisten Farage – und nicht Farage selbst, wie Starmer ausdrücklich betonte – als „rassistisch“ benannte, sagte er seiner Partei außerdem das, was sie hören wollte. Keir Starmers Auftritte sind nie mitreißend, aber es gab immerhin ein paar Momente in seiner Rede beim Labour-Parteitag, in denen er die Kraft und Entschlossenheit ausstrahlte, die er zuletzt vermissen ließ. Die meisten Politiker sind immer dann am besten, wenn sie Feinde haben, an denen sie sich reiben können, Keir Starmer ist da keine Ausnahme.