Der Alternative Nobelpreis geht in diesem Jahr an Initiativen aus Ozeanien, Sudan, Myanmar und Taiwan. Das gab die Right Livelihood Stiftung, die die Preise verleiht, am Freitag in Stockholm bekannt. Sie ehrt 2025 die Organisation „Pacific Islands Students Fighting Climate Change“ aus Ozeanien zusammen mit dem Menschenrechtsanwalt Julian Aguon aus Guam, die Gruppe „Justice for Myanmar“, die sudanesischen Komitees zur Nachbarschaftshilfe „Emergency Response Rooms“ und Audrey Tang aus dem Digitalministerium in Taiwan.
Die „Studenten der Pazifischen Inseln gegen den Klimawandel“ (PISCFF) erhalten den Preis zusammen mit Julian Aguon, weil sie erfolgreich das Thema Klimagerechtigkeit vor den Internationalen Gerichtshof (IGH) gebracht haben, um Staaten rechtlich zum Klimaschutz zu verpflichten. Die 2019 von 27 Jurastudentinnen und -studenten in Vanuatu gegründete Organisation wurde bei der Klage von Aguons Kanzlei unterstützt.
Das ebenfalls 2019 gegründete Kollektiv „Justice for Myanmar“ ehrt die Stiftung für Recherchen zur finanziellen Unterstützung der Militärjunta in Myanmar aus dem Ausland, unter anderem aus Singapur und China. Ausgezeichnet wird auch das Netzwerk von Nothilfekomitees im sudanesischen Krieg, die „Emergency Response Rooms“ (ERS). Die Freiwilligen betreiben mit sehr geringen Mitteln unter anderem Suppenküchen und medizinische Hilfe und begeben sich damit selbst in Gefahr.






