PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastWann digitale Medien Kindern wirklich schadenVeröffentlicht am 01.10.2025Lesedauer: 3 MinutenWie viel Medienzeit ist für Kinder in welchem Alter okay – und was zählt mehr: Dauer oder Inhalt? Eine Medienpädagogin erklärt, worauf Eltern wirklich achten sollten, welche Kompetenzen wichtig sind und wo die größten Risiken digitaler Angebote liegen.Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage, ob das Ausfetten unserer Haare dazu führt, dass wir sie langfristig weniger waschen müssen.Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um die Nutzung digitaler Medien bei Kindern und Jugendlichen. Eltern fragen sich oft, wann ihre Kinder mit Smartphone, Tablet oder Spielekonsole umgehen dürfen – und wie lange. Medienpädagogin Kristin Langer von der Initiative „Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht“ gibt Orientierung und erklärt, warum einfache Regeln allein nicht ausreichen.Digitale Medien sind allgegenwärtig – und sie wirken anders als klassische Formate wie Bücher oder Hörspiele. Der zentrale Unterschied liegt in der Interaktivität: Kinder sind nicht nur Konsumenten, sondern oft auch aktiv beteiligt. Das kann ihre Medienkompetenz fördern – birgt aber auch Risiken.Klare Empfehlungen zur täglichen MedienzeitLaut Langer hängt die empfohlene Nutzungsdauer vom Alter ab. Unter drei Jahren: keine Medien. Ab vier Jahren: maximal 30 Minuten täglich. Bis zum neunten Lebensjahr kann sich das auf etwa eine Stunde steigern. Bei älteren Kindern wird dann eher mit einem wöchentlichen Zeitbudget gearbeitet. Entscheidend sei aber nicht nur die Dauer, sondern auch der Inhalt und die Frage, ob Kinder Medien kreativ nutzen oder nur konsumieren.Was Kinder über Medien wissen solltenUm digitale Angebote sicher nutzen zu können, brauchen Kinder bestimmte Kompetenzen: Technisches Verständnis, Kenntnis sozialer Regeln im Netz, die Fähigkeit, Risiken zu erkennen – und Selbstreflexion. Wichtig ist außerdem, dass Medien nicht andere Erlebnisbereiche vollständig verdrängen.Eltern sind in der Verantwortung, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu begleiten – nicht nur mit Verboten, sondern durch Vorbild und offene Gespräche. Nur so lässt sich verhindern, dass soziale Medien oder digitale Spiele überhandnehmen oder psychisch belasten.Was Eltern konkret tun können, wie Kinder durch digitale Medien sogar Selbstbewusstsein entwickeln – und woran man erkennt, wenn die Mediennutzung kippt, erfahren Sie in der Podcastfolge.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.