Die Weilheimer hätten schon Ideen gehabt, wie sich ihr ehemaliges Kino hätte nutzen und wiederbeleben lassen. Im Rathaus sind zuletzt jedenfalls rund 50 E-Mails mit Vorschlägen eingegangen, vom Jugendzentrum bis zur Ausstellungsfläche. Hatte doch scheinbar die Stadt selbst per Amtsblatt bekannt gemacht, dass sie sich mit dem Eigentümer des Gebäudes geeinigt und das Kino selbst gemietet habe, um es nicht der AfD zu überlassen.
Stattdessen wolle man eine „gemeinnützige Kulturstätte“ schaffen, hieß es in der Drucksache weiter, die viele Weilheimer vor fast zwei Wochen in ihren Briefkästen fanden. Als Einsendeschluss für Vorschläge ist der 30. September genannt. Doch schon am Tag nach der großflächigen Verteilung kam via Stadt-Homepage und Lokalzeitung eine neue Nachricht, dieses Mal wirklich von der Stadt: Das Amtsblatt ist eine Fälschung. Und das Problem mit der AfD bleibt echt. Der könnte in Weilheim etwas gelingen, was ihr bisher nirgendwo anders in Bayern gelungen ist, nämlich sich einen Veranstaltungsort mit überregionaler Ausstrahlung einzurichten.
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