Die Entscheidung war knapp: Mit acht gegen sieben Stimmen hat der Ausschuss für Wissenschaft, Hochschule, Medien, Kultur und Tourismus des Sächsischen Landtags in einer nicht öffentlichen Sitzung dafür gestimmt, dem Plenum die Annahme des Reformstaatsvertrags zu empfehlen. Die Zustimmung zu den vorgesehenen Veränderungen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk kam nur zustande, weil ein Abgeordneter der AfD bei der Sitzung fehlte. Während die Parlamentarier der Regierungsparteien CDU und SPD die Novelle des Medienstaatsvertrags befürworten, lehnen ihn das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) sowie die AfD ab. Die Vertreter der Grünen und der Linken enthielten sich.