PfadnavigationHomePolitikDeutschlandWährend KabinettsklausurVerkehrsminister Schnieder bricht zusammen – Kulturstaatsminister Weimer reist wegen Trauerfall abVeröffentlicht am 30.09.2025Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat während der Kabinettsklausur einen Kreislaufzusammenbruch erlitten und wurde ins Krankenhaus gebracht. „Dem Minister geht es nach dem, was man hört, wieder einigermaßen gut“, berichtet Innenpolitik-Redakteur Nikolaus Doll.CDU-Verkehrsminister Patrick Schnieder brach bei der Kabinettsklausur in Berlin wegen einer Kreislaufschwäche zusammen. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer wiederum reiste wegen eines Trauerfalls vorzeitig ab.Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) ist wegen einer Kreislaufschwäche während der Kabinettsklausur ins Krankenhaus gebracht worden. Der CDU-Politiker sei am Tisch zusammengesackt, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius. Danach sei es ihm zwar wieder besser gegangen, zur Sicherheit werde er sich aber untersuchen lassen. Beim Gruppenfoto des Kabinetts konnte Schnieder nicht mehr dabei sein. Er wurde vorsichtshalber ins Bundeswehrkrankenhaus gebracht, wie WELT erfuhr.Auf dem Gruppenbild fehlte auch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Er verließ am Morgen die Klausurtagung wegen eines Trauerfalls. Per Pressemitteilung sagte er „aufgrund eines Todesfalls im engsten Familienkreis“ dann auch einen für Donnerstag geplanten Besuch in Thüringen ab.Lesen Sie auchSchnieder sitzt seit 2009 im Deutschen Bundestag und ist seit dem 6. Mai 2025 Bundesminister für Verkehr im Kabinett von Bundeskanzler Friedrich Merz. Der 57-jährige Jurist aus Rheinland-Pfalz war zuvor Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion. Weimer war Chefredakteur unter anderem bei WELT, „Focus“ und dem Magazin „Cicero“, das er mitgründete. Der 60-Jährige wurde von Merz als Staatsminister für Kultur und Medien ins Kabinett berufen.Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seine Minister hatten sich am Dienstagvormittag zu ihrer ersten Kabinettsklausur getroffen. Schwerpunkte der Beratungen bei dem zweitägigen Treffen sind die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und die Staatsmodernisierung.dpa/ll/cvb