Vor zehn Jahren verstarb der Kölner Schriftsteller Dieter Kühn. Bekannt geworden war er vor allem durch seine biographischen Arbeiten, die großen Gestalten der Musik- und Literaturgeschichte wie Ludwig van Beethoven, Karl Philipp Moritz oder Gertrud Kolmar galten. 1977 stieß er dabei auf besonders große Resonanz, als er mit „Ich Wolkenstein“ neues Interesse für die (spät-)mittelalterliche Dichtung entfachte – ein Projekt, das er in den Jahren danach zu einem „Mittelalter-Quartett“ ausbaute.
Rezension des letzten Romans von Dieter Kühn
Er erkannte in den Achtzigerjahren die Keimzelle des Kommenden: Mit „Ausblicke vom Fesselballon“ erscheint aus dem Nachlass der letzte Roman von Dieter Kühn.






