PfadnavigationHomePanoramaBayern„Sweet Caroline. Oh Oh Oh“ – Söder performt Wiesn-HitVeröffentlicht am 29.09.2025Lesedauer: 2 MinutenPünktlich zum zweiten Wiesn-Wochenende hat sich der bayerische Ministerpräsident, Markus Söder (CSU), hinters Mikrofon gestellt – um, wie könnte es anders sein, einen Wiesn-Hit zu performen. Genauer gesagt: „Sweet Caroline“ von Neil Diamond.Markus Söder hat es wieder getan: gesungen. Passend zum größten Volksfest der Welt hat er einen Wiesn-Hit aufgenommen. Das Netz ist gespalten und auch in der CSU dürfte das nicht jedem gefallen.Pünktlich zum zweiten Wiesn-Wochenende hat sich der bayerische Ministerpräsident, Markus Söder (CSU), hinters Mikrofon gestellt – um, wie könnte es anders sein, einen Wiesn-Hit zu performen. Genauer gesagt: „Sweet Caroline“ von Neil Diamond.Das Video dazu, ein Zusammenschnitt aus Studio-Aufnahmen und Wiesn-Feierbilder, ist auf Söders Social-Media-Kanälen zu sehen. Unter dem Post steht: „Die Wiesn ist Lebensfreude pur! Eine Auszeit von den Krisen der Welt.“ Er sei ermutigt worden, „doch auch mal zu singen“. Und nun hätte er sich „getraut“.„Welches Lied? Eines meiner Favoriten und ein echter Wiesn-Klassiker.“ Aufgenommen wurde der Song im Studio von Leslie Mandoki.Allein auf Instagram ist der Clip bereits fast 850.000 Mal geklickt worden (Stand: Sonntagvormittag). Die Kommentare reichen von „Wir brauchen diesen Banger auf Spotify!!!“ über „Mega super Stimme! Bravo Herr Ministerpräsident“ bis hin zu „Nach ein paar Maß geht das“. Viel gelikt wurde auch der Satz „Muss nicht sein, ehrlich“. Für Jasmin Riedl, Professorin für Politikwissenschaft an der Universität der Bundeswehr in München, ist die Sache eindeutig: „Das ist wieder einmal eine erfolgreiche PR-Aktion“, zitieren Medien sie. Was Markus Söder mache, sei eine Form moderner politischer Kommunikation. „Er hat eine digitale Figur von sich kreiert, mit der er Aufmerksamkeit erzeugt. Dabei wirbt er für sich de facto mit Belanglosigkeiten – aber er erzeugt eben Öffentlichkeit und Sichtbarkeit.“„Doch es ist für ihn auch eine Gratwanderung“, betonte sie. Denn die CSU wolle gegenüber ihren Wählern seriös erscheinen. „Deshalb ist das, was Söder auf Social Media macht, intern nicht unumstritten.“ Es gebe da auch viel Unverständnis. Lesen Sie auchSöder griff nicht zum ersten Mal fürs Singen zum Mikrofon. 2024 gab der CSU-Politiker bei einem offiziellen Besuch in Schweden im Abba-Museum den Song „Dancing Queen“ auf einer Bühne zum Besten. Und zu Weihnachten sang er für seine Follower sein Lieblings-Weihnachtslied. Mit dem Hashtag #söderisst hat er sich in den sozialen Medien zudem auch eine eigene Marke geschaffen.jm