PfadnavigationHomeRegionalesHamburgBundeswehr-Manöver Red Storm Bravo„Daumen hoch für die Soldaten an Kreuzungen, Anerkennung beim Bäcker“Veröffentlicht am 27.09.2025Lesedauer: 2 MinutenBundeswehrsoldaten und Einsatzkräfte der Feuerwehr übten gemeinsam die Abläufe einQuelle: Marcus Golejewski/dpaDrei Tage lang übte die Bundeswehr gemeinsam mit zivilen Kräften Abläufe, die im Fall einer kriegerischen Auseinandersetzung von Bedeutung werden würden. Der Landeskommandant Leonards lobt den reibungslosen Ablauf – kommendes Jahr geht es mit „Red Storm Charlie“ weiter.Mit einem Großszenario auf dem Gelände von Blohm+Voss ist am Sonnabend die NATO-Übung „Red Storm Bravo“ in Hamburg zu Ende gegangen. Der Leiter des Bundeswehr-Landeskommandos Kurt Leonards zog eine positive Bilanz: „Seit Jahrzehnten gab es keine Übung dieses Ausmaßes mehr.“ Besonders überrascht habe ihn, wie störungsfrei die nächtliche Kolonnenfahrt mit 70 Militärfahrzeugen verlief. Auch die Resonanz aus der Bevölkerung sei bemerkenswert gewesen – „Daumen hoch für die Soldaten an Kreuzungen, Anerkennung beim Bäcker“, berichtete Leonards. Bereits jetzt steht fest: Im kommenden Jahr folgt die nächste Großübung unter dem Namen „Red Storm Charlie“.Lesen Sie auchDrei Tage lang hatte die Bundeswehr gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr und Hafenbetrieben die zivil-militärische Zusammenarbeit geprobt. Den Auftakt bildete am Donnerstag eine Truppenverlegung über den O'Swaldkai im Hafen. Am Freitag demonstrierte die Bundeswehr Drohnenabwehr im urbanen Raum – mit Abfangdrohne und „Drohnenhund“. Zum Abschluss wurde eine Havarie auf einer Korvette simuliert – mit zahlreichen Verletzten. Geübt wurde die gesamte Rettungskette, von der Erstversorgung bis zur Krankenhausverlegung. Feuerwehr, zivile Retter, Feldjäger und Sanitäter arbeiteten unter möglichst realistischen Bedingungen zusammen.Lesen Sie auchAuch der Umgang mit Protesten war Teil des Szenarios. In der Nacht zum Freitag wurde die Kolonne mehrfach von als Demonstrierende agierenden Reservisten gestoppt. Parallel dazu gab es reale Proteste: Am Freitag zogen rund 600 Menschen vom Rathausmarkt zu den Landungsbrücken. Am Sonnabend versammelten sich erneut einige Hundert unter dem Motto „Nein zur NATO-Kriegsübung – Ja zur zivilen Entwicklung!“ am Hauptbahnhof. Die Route führte bis zu den Landungsbrücken.Die Kritiker warnen vor einer Gewöhnung der Bevölkerung an kriegsähnliche Zustände und sehen den Hamburger Hafen als zentralen Ort militärischer Aufrüstung. Politisch erhält „Red Storm Bravo“ jedoch breite Rückendeckung – auch aus dem Rathaus.jlau
Bundeswehr-Manöver Red Storm Bravo: „Daumen hoch für die Soldaten an Kreuzungen, Anerkennung beim Bäcker“ - WELT
Drei Tage lang übte die Bundeswehr gemeinsam mit zivilen Kräften Abläufe, die im Fall einer kriegerischen Auseinandersetzung von Bedeutung werden würden. Der Landeskommandant Leonards lobt den reibungslosen Ablauf – kommendes Jahr geht es mit „Red Storm Charlie“ weiter.







