Sechs Jahre nach der Übernahme von Teilen des Opel-Entwicklungszentrums durch Segula müssen Hunderte Beschäftigte einen neuen Arbeitsplatz suchen. Von den rund 500 Stellen bei Segula in Rüsselsheim und Rodgau-Dudenhofen dürfte bestenfalls die Hälfte übrig bleiben. Denn die Tage der mit etwa 330 Beschäftigten größten Teilgesellschaft, der Segula Technologies GmbH (STG), sind gezählt: Noch vier Wochen bleiben der Geschäftsführung für Verhandlungen mit Investoren, die Interesse signalisiert haben, zumindest einen Teil der von Opel übernommenen Testanlagen weiter zu betreiben. In dem Fall bestünde die Chance, dass etwa 100 der STG-Beschäftigten zum neuen Eigentümer wechseln. In den übrigen Segula-Gesellschaften arbeiteten an den beiden hessischen Standorten zuletzt 150 Beschäftigte.