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Allianz Global Wealth Report 2025: Deutsche haben pro Kopf 87.000 Euro Vermögen – Amerikaner mehr als dreimal so viel Die Finanzvermögen privater Haushalte steigen weltweit auf 269 Billionen Euro. Drei Grafiken erklären, warum die Deutschen nur auf Platz 13 landen.

Volker ter Haseborg 25.09.2025 - 15:11 Uhr 311.000 Euro Vermögen hat laut dem Report jeder Amerikaner. Foto: Getty Images/fStopEinmal im Jahr nimmt Allianz Research – die Rechercheabteilung der Allianz – die Vermögens- und Verschuldungssituation von Haushalten in fast 60 Ländern unter die Lupe.Ergebnis für den Report 2025: Das Jahr 2024 war ein Rekordjahr für die globalen Finanzvermögen. Bis Ende des vergangenen Jahres erreichten die Finanzanlagen einen Wert von 269 Billionen Euro – ein Anstieg von 8,7 Prozent. Hinzu kommt das Immobilienvermögen, das allerdings in dem Report ausgeklammert wird.Den ersten Platz beim Pro-Kopf-Vermögen belegten die USA. Das Netto-Geldvermögen pro Kopf betrug 311.000 Euro. Zum Vergleich: Deutsche verfügten Ende 2024 über ein Pro-Kopf-Vermögen von rund 87.000 Euro.Das Wachstum bei den Vermögen wurde von den Amerikanern angetrieben. „Im Jahr 2024 wurde die Hälfte des Wachstums des globalen Finanzvermögens allein in den USA generiert“, sagt Ludovic Subran, Chefökonom der Allianz. In den vergangenen zehn Jahren lag dieser Wert bei 47 Prozent.China hingegen trug 20 Prozent bei, während Westeuropa im Schnitt zwölf Prozent ausmachte. „Zumindest in Bezug auf die Finanzvermögen ist die Vorstellung, dass andere Länder die USA ausgenutzt haben, unbegründet“, sagt Subran.Flüchtlinge de luxe So bringen Superreiche jetzt ihr Geld in Sicherheit Atomkrieg, Pandemie, Klimaschock: Superreiche fürchten die Apokalypse und suchen Sicherheit – für sich und ihre Milliarden. von Volker ter Haseborg, Sonja Álvarez, Hauke Reimer und weiterenDie folgende Grafik zeigt, dass sich Amerikas Anteil am Vermögen in den vergangenen 20 Jahren kaum verändert hat. Während die Chinesen aufholten, sank der Anteil der Westeuropäer und Japaner:Wer in Aktien investiert hatte, konnte sich 2023 und 2024 über Vermögenswachstum freuen, zeigt die Studie. Sowohl 2023 (11,5 Prozent) als auch 2024 (12 Prozent) wuchsen Wertpapiere fast doppelt so schnell wie die beiden anderen Anlageklassen – Versicherungen/ Pensionen und Bankeinlagen.Bemerkenswert sei, dass vor allem nordamerikanische Haushalte mit einem Portfolio-Anteil von 59 Prozent in Wertpapieren investiert seien. In Deutschland liege dieser Anteil bei etwa 35 Prozent.Auch bei der Anlage neuer Ersparnisse zeigten Amerikaner eine klare Präferenz für Aktien. 2024 machten sie 67 Prozent der neuen Ersparnisse aus – verglichen mit 34 Prozent in Deutschland.309 Milliarden Euro haben die Deutschen im vergangenen Jahr laut Allianz Research neu investiert. Allerdings mieden deutsche Anleger Direktanlagen in Anleihen und Aktien – und legten stattdessen fast alle neuen Ersparnisse (92 Prozent) in Investmentfonds wie ETFs an. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick Anzeige Gutscheine Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen Anzeige Weiterbildung Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick