Auch Genies malen ab : Wie Rembrandt auf den Hund kam24.09.2025, 15:35Lesezeit: 1 Min.Auf Rembrandts berühmten Gemälde „Die Nachtwache“ tollt ein kleiner Hund herum. Hatte der Künstler ein lebendiges Tier vor Augen? Keineswegs. Eine Kunsthistorikerin hat nun herausgefunden, wo er abmalte.Selbst bei einem der am besten erforschten Gemälde der Welt treten noch neue Entdeckungen zutage: In Rembrandts „Die Nachtwache“ wurde die Herkunft des kleinen Hundes mit Schlappohren geklärt, der zwischen den Musketieren der Amsterdamer Büchsenschützengilde umhertollt. Wie zum unterwürfigen Spiel dreht er mit zum Boden gesenkten Vorderläufen den Kopf nach oben und öffnet das Maul.Die Kunsthistorikerin Anne Lenders hat einen fast identisch aussehenden Hund in einer Zeichnung von Rembrandts Zeitgenossen Adriaen van de Venne entdeckt. Sie entstand rund vierzig Jahre vor der „Nachtwache“ und befindet sich wie das berühmte Gemälde im Amsterdamer Rijksmuseum.Die Vorlage: Ausschnitt aus einer Zeichnung von Adriaen van de Venne (rechts)dpaRembrandt besaß eine große Sammlung von Drucken und Zeichnungen anderer Künstler, von denen er sich inspirieren ließ. Ob sich darunter auch Van de Vennes Zeichnung befand, ist nicht bekannt.Mit ihrer Entdeckung: Anne Lenders, Kuratorin der „Operation Night Watch“ im RijksmuseumEPA
Rembrandt hat den Hund in seiner „Nachtwache“ abgemalt
Auf Rembrandts berühmten Gemälde „Die Nachtwache“ tollt ein kleiner Hund herum. Hatte der Künstler ein lebendiges Tier vor Augen? Keineswegs. Eine Kunsthistorikerin hat nun herausgefunden, wo er abmalte.






