Nach Krise sieht es hier eigentlich nicht aus, eher nach viel Arbeit. Im Hof des Weinguts Sans-Lorch steht ein Traktor mit leerem Anhänger, daneben eine Wanne mit Traubenresten. Aus der Presse plätschert hellroter Saft, ein feinherber Rosé soll das mal werden. „Heute Mittag um eins hingen die Trauben noch im Weinberg“, sagt Jasmin Lorch, 31, Gummistiefel, Rasta-Zopf.