PfadnavigationHomeSportFußballFC Arsenal„Bei Kai wissen wir, dass es noch Monate sein werden“ – Schock um Nationalspieler HavertzVeröffentlicht am 24.09.2025Lesedauer: 2 MinutenNach einem Joker-Tor von Nadiem Amiri und einem Freistoß-Treffer von Florian Wirtz hat eine spät zuschlagende Fußball-Nationalmannschaft Nordirland mühevoll mit 3:1 (1:1) besiegt.Das dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann gar nicht gern hören: Arsenal-Coach Mikel Arteta muss die Prognose einer möglichen Ausfallzeit des Ex-Leverkuseners Kai Havertz erhöhen. Damit ist der Stürmer schon der dritte Stammspieler, der der Nationalmannschaft lange fehlt.Die Hoffnung von Bundestrainer Julian Nagelsmann auf ein baldiges Comeback von Fußball-Nationalspieler Kai Havertz scheint sich erst einmal nicht zu erfüllen. Arsenal-Coach Mikel Arteta ließ durchblicken, dass es nach dem Eingriff am Knie womöglich noch länger dauern wird mit einem Comeback des Stürmers. „Bei Kai wissen wir, dass es noch Monate sein werden. Ich weiß nicht, ob es Wochen sein können. (...) Wir vermissen ihn sehr. Hoffentlich kommt er zurück, und zwar langfristig“, sagte der Trainer vor dem Ligapokal-Spiel gegen Port Vale an diesem Mittwochabend (21.00 Uhr).Lesen Sie auchDer Ex-Leverkusener hatte sich Ende August einem kleineren Eingriff am Knie unterzogen, wie es hieß. Es wurde zunächst nicht mit einer so langen Ausfallzeit wie in der vergangenen Saison gerechnet. Damals hatte Havertz große Teile der Rückrunde verpasst. Bei seinem Reha-Programm mache er gute Fortschritte, so Arteta.Auch Rüdiger und Musiala fallen ausDamit könnte Havertz auch für die restlichen vier WM-Qualifikationsspiele im Oktober und November ausfallen, wenn es für Deutschland darum geht, noch das direkte Endrunden-Ticket zu sichern. Neben Abwehrchef Antonio Rüdiger (Muskelverletzung im Oberschenkel) und Spielgestalter Jamal Musiala (Sprunggelenkluxation und Wadenbeinbruch) fehlt Nagelsmann damit in Havertz schon der dritte potenzielle Stammspieler. Alles andere als gute Voraussetzungen für den Bundestrainer, der trotz des stockenden Starts in die Saison (0:2 in der Slowakei, 3:1 gegen Nordirland) an seinem großen Ziel festhält: dem Gewinn des WM-Titels 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. In der Qualifikationsgruppe A geht es am 10. Oktober in Sinsheim gegen Luxemburg weiter, drei Tage später folgt das Rückspiel gegen Nordirland in Belfast. Den Kader für die beiden Begegnungen wird Nagelsmann am 2. Oktober benennen – ohne drei prominente und verletzte Stammspieler.jb mit dpa